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Startseite - Film - Horror & Mystery - Shunned House - Haus der Toten
Shunned House - Haus der Toten
Film - Horror & Mystery (F)

Titel: Shunned House - Haus der Toten
Originaltitel: La Casa sfuggita
Regie: Ivan Zuccon
Drehbuch: Enrico Saletti
Darsteller: Michael Segal, Emanuele Cerman, Silvia Ferreri, Giuseppe Lorusso.
FSK: 16 Jahre
Laufzeit: ca. 90 Min.
Deutscher Vertrieb: Epix
Italien 2003

Eine Besprechung / Rezension von Max Pechmann
(weitere Rezensionen von Max Pechmann auf fictionfantasy findet man hier)

Alex und Rita möchten ein Buch über eine geheimnisvolle Villa schreiben, die irgendwo mitten auf dem Land steht. Bereits kurz nach ihrer Ankunft werden beide von unheimlichen Halluzinationen geplagt. Durch diese bizarren Visionen erfahren sie immer mehr über das schreckliche Geheimnis des alten Hauses. Doch von Mal zu Mal werden die Visionen realistischer, bis Alex und Rita zu Gejagten werden ...

Bereits mit seinem vorangegangenen Film "Unkown Beyond" erregte der junge Regisseur Ivan Zuccon großes Aufsehen sowohl beim Publikum als auch bei Kritikern. Das Lob ging so weit, dass manche Zuccon als den neuen Mario Bava bezeichnen. Dass dieser berühmte italienische Horrorregisseur zu Zuccons Vorbildern zählt, erklärt sich beinahe von selbst, wenn man seine Filme ansieht, welche gespickt sind mit Zitaten aus Bavas Werken.
Mit seinem neuen Film "The Shunned House" vermischt Zuccon drei Erzählungen Lovecrafts zu einer unheimlichen Story, deren Schauplatz einzig und allein ein leerstehendes, halbzerfallenes Haus ist. Man merkt dem Film an, dass für die Produktion nicht viel Geld zur Verfügung stand, doch haben Zuccon und sein Team mit den vorhandenen Mitteln das Beste gemacht, was sich machen ließ. Die Motive aus Lovecrafts Geschichte "Die Musik des Erich Zann" hätten nicht besser umgesetzt werden können. Zuccon zerpflückt Lovecraft nicht, wie es so manch anderer Regisseur gerne tut, sondern er fast seine Geschichten mit Samthandschuhen an, um sie kunstgerecht in Szene zu setzen.
"The Shunned House" ist keine geradlinige Mainstreamkost, sondern erzählt die Geschichte in wirren, unheimlichen Rückblenden, in welche die Protagonisten immer mehr hineingezogen werden, bis sie selbst diesen Personen aus ihren Visionen gegenüberstehen. Gespickt ist der Film mit wirklich guten Schockeffekten, welche sicherlich auch die erfahrensten Horrorfans aus ihren Sesseln schmeißen werden.
Ivan Zuccons neuer Film ist ein hervorragendes Beispiel für anspruchsvollen Horrorgenuss, und man darf sicher sein, dass wir noch weitere großartige Filme von ihm erwarten dürfen.

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