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Fantasy Buch

Shadowwalker - Schattengänger

Titel: Shadowwalker - Schattengänger
Autor:Anja Thieme
Titelbild: Claudia Flor
Buch/Verlagsdaten: Langenscheidt Verlag (2012) 144 Seiten 8,99 €, ISBN: 978-3-468-20640-5 (TB)

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

Dies ist die Geschichte des Jungen Patrick, der sich auf dem Rummel mit seiner Schwester streitet und in der Folge davon läuft. Da gerät er an ein paar Kinder, die sich nur in den Schatten fortbewegen. Diese animieren ihn, zu ihnen zu kommen, was er auch gern tut. Da treffen sie auf Frost, einen älteren Jungen. Die Kinder bei Patrick sagen, das sei ein böser Einzelgänger, der es nicht mag, wenn sie andere Kinder in die Schatten holen. Frost schimpft mit den Kindern, sie würden doch genau wissen, dass unter zehnjährige nicht in die Schatten geholt werden sollen. Wenig später wird Frost als Anführer bezeichnet. ("Puff" sagte das Logikwölkchen und verlor etwas an Substanz. Erst Einzelgänger, dann Anführer? Passt nicht). Der junge Patrick kommt schliesslich zur Polizei, weil er sich in der Stadt nicht zurechtfindet. Er will wieder nach hause. Mehr als seinen Vornamen kann er aber nicht angeben. Frost hat es mit den anderen im Schatten geschafft, in der Nähe zu bleiben und er meint, man müsste ihn in die Schatten holen. ("Puff" sagte das Logikwölkchen. Erst ist Patrick zu jung und jetzt holt er ihn selber?) Da der Polizist nicht so viel mit Patrick anfangen kann, kommt der Junge in ein Jugendheim.
Nächstes Kapitel, Sieben Jahre später … (Pop, sagte das Logikwölkchen und verschwand vollends aus der Geschichte) Da ist Eltern ein Kind abhanden gekommen und wird nicht gefunden? Suchen die Eltern nicht?

Dabei ist der Ansatz der Geschichte doch gut. Die Idee mit den Schattengängern ist ausbaufähig. Gleichzeitig gefällt mir die Idee, dass in einem deutschen Abenteuerbuch Englisch gelernt werden kann. Während der Text in Deutsch gehalten ist, ist die wörtliche Rede in den meisten Fällen englisch. Dick gedruckte Buchstaben werden in der Fussnote ins Deutsche übertragen und so kann man quasi nebenbei eine Fremdsprache lernen.
Für jemanden der Englisch lesen will, lernen oder nur einfach auffrischen, dem sei das Buch ans Herz gelegt. Bücher dieser Art könnten von Langenscheidt ruhig öfter erscheinen. Krimis in dieser oder ähnlicher Art gibt es bereits, aber es könnten ruhig mehr und unterschiedlichere Bücher auf den Markt kommen. Aber bitte ein wenig mehr Logik in der Erzählung.

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