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Startseite - Film - Horror & Mystery - SARS Wars
SARS Wars
Film - Horror & Mystery (F)

Titel: SARS Wars
Alternativtitel: SARS Wars: Bangkok Zombie Crisis
Originaltitel: Khun krabii hiiroh
Regie: Taweewat Wantha
Drehbuch: Sommai Lertulan, Kuanchun Phemyad, Taweewat Wantha, Adirek Wattaleela
Darsteller: Suthep Po-ngam, Supakorn Kitsuwon, Phintusuda Tunphairao, Lene Christensen
Somlek Sakdikul
FSK: ?
Laufzeit: 95 min
Thailand, 2004

Eine Besprechung / Rezension von Jürgen Eglseer
(weitere Rezensionen von Jürgen Eglseer auf fictionfantasy findet man hier)

Nachdem das thailändische Gesundheitsministerium das Land für SARS-frei erklärt hat, bahnt sich an dieser Front neues Unheil an. Ein aus Afrika eingeschleppter, mutierter Virenstamm des SARS-Viruses, SARS Subtyp 4, gelangt nach Thailand und infiziert mehrere Personen in einem Hochhaus sowie eine Pythonschlange namens Albert.

Gleichzeitig entführt der Transvestit Yai die Tochter eines reichen Mitbürgers. Diese, Liu, soll von dem ziemlich gealterten, aber dennoch rüstigen Kampfmeister Thep und seinem Schüler Khun Krabii gerettet werden. Gerade Khun Krabii schwelgt vor naiver Überheblichkeit angesichts seiner Fähigkeiten - sprich, sein Selbstbewußtsein ist grenzenlos!
Natürlich fliehen Yai und seine Kumpanen zusammen mit der entführten Liu in das oben erwähnte Hochhaus und werden von den infizierten Personen angegriffen, die wie Zombies handeln und entsprechend "behandelt" werden müssen. Das ganze Setting verwandelt sich dann in ein wildes und hektisches Hasch-mich-Spielchen zwischen den Zombies, der Gangsterbande sowie Khun Krabii und später auch seinem Meister.

Mit sehr viel Skepsis habe ich eine DVD mit dem obskuren Namen "SARS Wars" in den Player gelegt und eigentlich erwartet, eine blödsinnige Zombieversion aus thailändischer Hand zu sehen zu bekommen. Stattdessen dreht man hier den Spieß um und beginnt erst gar nicht, irgendetwas an diesem Genre ernst zu nehmen. Zombies, der mutierte Python, die unglaublich tolpatschigen und überschwänglichen Kampfmeister als auch der extrem witzige Yai werden zu einem Gemisch vermengt, das fast an absurde Szenenbilder aus der Hand Monthy Pythons erinnert. Der Zuseher hat in dem detailfreudigen Spektakel seinen großen Spaß und amüsiert sich köstlich über die ständig sämtliche Seiten und Fronten wechselnden Protagonisten und die überdrehten und skurrilen Szenen. SARS Wars klingt zwar nach billigem Zombie-Trash, entpuppt sich aber als knallbunte und sehr empfehlenswerte Horrorkomödie. Ein Film, den man mit bestem Gewissen weiterempfehlen kann!

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