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Der Schatten von Saganami / An Bord der Hexapuma (Honoverse)
Buch - Science Fiction (B)

Serie / Zyklus: Honor Harrington, Spin Off
Titel: Der Schatten von Saganami / An Bord der Hexapuma
Originaltitel: The Shadow of Saganami (2004)
Autor: David Weber
Übersetzung: Dietmar Schmidt
Verlag / Buchdaten: Bastei Lübbe, 572 Seiten, ISBN 978-3404233182 & 544 Seiten, ISBN 978-3404233199

Eine Besprechung / Rezension von Rupert Schwarz
(weitere Rezensionen von Rupert Schwarz auf fictionfantasy findet man hier)

Als Ensign Helen Zilwicki sowie weitere Absolventen der Kriegsakademie des manticoranischen Sternenkönigreichs ihren Marschbefehl erhalten, sind sie zunächst enttäuscht, da sie erwarteten, direkt an die Front des Krieges mit der Republik Heaven geschickt zu werden. Statt dessen werden sie der HMS Hexapuma zugeteilt, einem der modernsten Schiffe der Flotte. Der Auftrag aber führt sie doch nicht zur Front, sondern in den Talbott Cluster. Eine Hand voll Sternensysteme will sich im „Outback“ des Sternenreichs Manticor anschließen. Die Hexapuma soll die Präsenz der Flotte in diesem Sektor verstärken, doch bald sieht man sich mit großen Problemen konfrontiert. Terroristen versuchen die Annexion zu verhindern und eine mächtige Handelsorganisation fürchtet um die Zukunft des lukrativen Sklavenhandels und beschwört mit einem benachbarten Sternenreich einen Krieg herauf. Ehe es sich die Besatzung der Hexapuma versieht, steht sie im Brennpunkt des Konflikts.

Beide Bände stellen die deutsche Ausgabe des Originalbandes „Shadow of Saganami“ dar. Dieser Roman stellt den Beginn einer neuen Reihe dar, auch wenn bislang die Fortsetzung fehlt (im gewissen Sinn könnte man den eigenständigen Roman „Storm from the Shadows“ von 2009 als Fortsetzung sehen, doch die Protagonisten sind andere). Der Roman an sich ist typisch für eine Geschichte aus dem Honorverse. David Weber spielt seine Stärken aus, als da wären: gute technische Beschreibungen und sehr spannende Beschreibungen von Raumschlachten im All. In dieser Hinsicht hat er wirklich eine Meisterschaft erlangt, die man selten in der SF findet. Aber der Roman zeigt auch die Schwächen des Autors auf: Insgesamt ist die Geschichte wieder zu lange geraten und der Raum, den Unterhaltungen einnehmen, die Hintergrund-Wissen vermitteln sollen, ist einfach zu groß. Wie immer braucht David Weber zu lange, bis der Roman so richtig an Fahrt aufnimmt. Und wie immer entschädigt meist das furiose Finale den Leser.
Fazit: Freunde der Honor-Harrington-Reihe werden auch mit diesem Roman sehr zufrieden sein, auch wenn die Heroine in diesem Band keinen Auftritt hat.
7 von 10 Punkten

Kommentare (1)Add Comment
Rainer Skupsch
...
geschrieben von raps, September 04, 2010
Hallo, wer von Euch den Text im Original mal (an-)lesen möchte - hier gibt es ihn gratis und völlig legal: http://baencd.thefifthimperium.../index.htm

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