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Startseite - Film - Science-Fiction - Rose (Doctor Who 1x01))
Rose (Doctor Who 1x01))
Film - Science Fiction (F)

Serie: Doctor Who, Season 1x01 (Season 27 für die Puristen)
Titel: Rose
Originaltitel: Rose
Drehbuch: Russell T Davies

Eine Besprechung / Rezension von Jürgen Eglseer
(weitere Rezensionen von Jürgen Eglseer auf fictionfantasy findet man hier)

Rose Tyler, Verkäuferin in einem Londoner Kaufhaus, wird nach Ladenschluss von sich bewegenden Schaufensterpuppen attackiert. In letzter Minute wird sie von einem geheimnisvollen Fremden gerettet, der sich als Doctor vorstellt. Er schickt Rose aus dem Kaufhaus, diese sieht die oberen Etagen ihres Arbeitsplatzes kurze Zeit später in einer Explosion in Flammen aufgehen. Zuhause wird sie von ihrer Mutter Jackie und ihrem Freund Mickey umsorgt, welche von der Explosion aus dem Fernsehen wissen. Von ihrem Abenteuer im Kaufhaus hat sie einen Arm einer Schaufensterpuppe mit nach Hause genommen, welcher sich plötzlich zu bewegen beginnt. Pünktlich hierzu klingelt der Doctor an der Türe und kann die Gefahr eliminieren. Natürlich verschwindet er wieder spurlos.
Rose wird neugierig und macht sich auf die Suche nach Hinweisen auf den geheimnisvollen Doctor, findet schließlich einen Mann in ihrer Nähe, der Beweise für die Existenz des Doctors sammelt. Er behauptet, dass ein und dieselbe Person in verschiedenen Jahrhunderten auftauchte, dieser Doctor ein Außerirdischer sei!
Als ihr Freund Mickey schlussendlich von einer Mülltonne gefressen und durch eine Plastikversion des Jungen ersetzt wird, greift der Doctor zu härteren Mitteln. Er nimmt Rose mit in sein Schiff, die TARDIS, welche aussieht wie eine alte, hölzerne englische Polizeitelefonbox, und erklärt ihr, dass sie es hier mit lebendem Plastik zu tun hätten. Beide machen sich nun auf die Suche nach dem Ort, von wo aus dieses Plastik gesteuert wird - nicht nur um Mickey zu retten, sondern auch den Rest Londons....

Russel T. Davis hat nach neun Jahren Pause Doctor Who wieder auf den Bildschirm gebracht. Doctor Who war bisher - also bis Silvester McCoy 1989 - eine Serie, die weniger mit Special Effects, mehr mit Charakteren und Story spielte. Was jedoch keine Rolle spielen musste, um Doctor Who zu einer erfolgreichen und guten Serie zu machen, ist die Verwendung von Soap-Elementen. Mit Roses Mutter, einer Labertasche sondergleichen, und Roses Freund, einem erbärmlichem Weichei, werden zwei Charaktere eingeführt, von denen man noch nicht sicher ist, ob man sie wiedersehen möchte. Zumindest mit dem Hauptplot hat sich RTD an die klassische Serie gehalten, die Autons als lebendiges Plastik kamen schon bei Peter Davidsons Doctor vor. Christopher Eccleston spielt den Doctor überzeugend und unterhaltsam, eine Mischung aus Pertwee und Tom Baker. Billy Piper kann hier schauspielerisch nicht mithalten, aber das macht den Charakter eines einfachen Londoner Mädchens vielleicht umso glaubwürdiger. Unterm Strich ist der Neustart durchaus gelungen - er macht die Zuseher neugierig, die Doctor Who nicht kennen - und das dürften in Deutschland die meisten sein - und enthält genügend Referenzen für die Fans der alten Serie.

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