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Startseite - Buch - Rezensionsübersichten - Rezensionsübersicht: New York 1999
Rezensionsübersicht: New York 1999
Buch - Rezensionsübersichten

Titel: New York 1999
Originaltitel: Make Room! Make Room!
Autor: Harry Harrison
Übersetzer: T. Westermayr und Wolfgang Jeschke
Verlagsdaten: Goldmann Verlag 1969 (Goldmanns Weltraumtaschenbücher Nr. 0103), 188 Seiten.

Folgende Besprechungen / Rezensionen liegen hierzu bei Fictionfantasy.de vor:

Rezension von Oliver Faulhaber
Bei vielen dürfte bereits die Verfilmung aus den 70er Jahren ("... Jahr 2022 ... die überleben wollen") einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben, so dystopisch und beklemmend ist die dort erzeugte Atmosphäre. Dem steht das Buch in nichts nach - im Gegenteil, es benötigt nicht einmal die im Film benutzten plakativen Szenen, um Gefühle beim Leser zu erwecken: Es will aufrütteln, auf die Gefahren des exponentiellen Bevölkerungswachstums hinweisen. (...) Man merkt dem Buch die drei Jahrzehnte an, die es auf dem Buckel hat - und das ist gut so: Kaum einer der heutigen Autoren bringt in punkto Ausdrucksstärke und Stil Ähnliches zustande, nicht umsonst gelten die 60er Jahre für mich als Blütezeit der modernen Science Fiction. Wer "New York 1999" also nicht schon im Regal stehen hat, sollte das unbedingt nachholen. Bewertung: 8 von 10 Punkten

Rezension von Jürgen Veith
"New York 1999" ("Make Room! Make Room!") von Harry Harrison ist ... inzwischen ein Klassiker der Science Fiction. (...) Von der ersten Seite an wird der Leser mitgerissen von dieser düsteren Zukunftsutopie, in der es keinen Platz mehr für den Menschen und für die Liebe gibt. (...) Die Story selber ist eigentlich eher dünn, man könnte es fast als Schnappschuss einer gar nicht so unwahrscheinlichen Zukunft empfinden. Die Handlung dient eher dazu, den Leser durch die unterschiedlichen Lebenssituationen in dieser Alptraumwelt zu führen. (...) Macht aber nichts. Dafür wird eine Wahnsinnskulisse geboten. Eine Vision, die einem den Atem nimmt und nachdenken lässt! Das Werk ist 40 Jahr alt und legt den Finger in eine Wunde, von der viele noch gar nicht wissen, dass sie existiert. (...) Das Buch hat zu Recht Klassiker-Status. Ich verneige mich vor einem Autor, der es einerseits fertig bringt, so vergnügliche Romane wie die Zyklen "Stahlratte" und "Todeswelten" zu veröffentlichen, andererseits solch ein ernstes und ergreifendes Werk zu schreiben. 9 von 10 Punkten

Rezension von Max Pechmann
"New York 1999" gehört mit Sicherheit zu Harrisons besten Romanen. Von Anfang an gelingt es ihm, eine enorme Dichte zu kreieren, die er bis zum Schluss auch aufrechterhält. Die Beschreibungen des Elends und des Chaos sowie der Ungerechtigkeit, die in dieser Stadt herrschen, sind sehr eindringlich. Hinzu kommt die spannende Suche nach einem Mörder, die der Suche nach der Nadel in dem berühmten Heuhaufen gleicht. So gelingt es Harrison anhand des Beispiels New York, den Untergang der Zivilisation zu beschreiben. Die Themen wie Umweltzerstörung, Bevölkerungsexplosion und künstlich hergestellte Lebensmittel sind heute aktueller denn je und lassen daher Harrisons Roman keineswegs alt wirken. Harrisons Roman ... ist und bleibt ein Klassiker der SF, den jeder gelesen haben sollte. Eine Pflichtlektüre also.

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