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Rezensionsübersicht: Eine Billion Dollar
Buch - Rezensionsübersichten

Serie / Zyklus: ~
Titel / Originaltitel: Eine Billion Dollar
Autor: Andreas Eschbach
Verlag / Buchdaten: Bastei-L bbe Verlag, Bergisch Gladbach 2003. 887 Seiten. ISBN: 3-404-105040-6

Folgende Rezensionen liegen bei Fictionfantasy.de vor:

Rezension von Ulrich Karger
Sich einen Millionen-Lotto-Gewinn auszumalen, erweist sich schon als gar nicht so einfach, aber eine solche Summe für sich und andere sinnvoll auszugeben, ist eigentlich schier unvorstellbar. Denn allein Geld in dieser Größenordnung einfach nur zu verschenken, würde die ganze Weltwirtschaftsordnung ins Wanken bringen. Doch genau hier beweist Eschbach seine Stärke und greift neben vielen bekannten auch spektakulär neue Ideen auf, um sie zumeist alsbald wieder gut begründet zu verwerfen - am Ende aber glimmt tatsächlich ein Fünkchen Hoffnung auf, das zumindest im Rahmen eines SF-Romans glaubwürdig erscheint. Bei dem günstigen Preis für diese Taschenbuchausgabe von Eine Billion Dollar lohnt sich die Investition also allemal.
7 von 10 Punkten.

Rezension von Ulrich Blode
Eschbachs Idee ist genial und problematisch zugleich. Genial ist der Roman deswegen, weil die Ökonomie nicht oft in Romanen beachtet wird. Mit einem vernünftigen Umgang ihres Einflusses können Volkswirtschaften viel bewegen und sich nicht lediglich als Spielball einiger Spekulanten machen lassen. Auch zeigt Eschbach auf, dass es am notwendigen Mut fehlt, die richtigen Schritte zu unternehmen und sich nicht durch faule Ausreden vor den drängendsten Problemen zu drücken. Die Wirtschaft soll nämlich dem Menschen dienen, nicht umgekehrt. Problematisch ist sicherlich, ob ein solches Vermögen tatsächlich entstehen kann. Doch es ist ein realistisches „Was wäre wenn?“-Spiel, überaus reizvoll darüber nachzudenken.

Rezension von Andreas Nordiek
Mir hat Eine Billion Dollar gut gefallen. Allein die Idee eines solchen Erbes für einen ganz normalen Bürger und die Macht, die ihm damit verliehen wurde, hat für mich was faszinierendes. Nun kommt sicherlich hinzu, dass ich mich für wirtschaftliche und politische Zusammenhänge interessiere und somit dem Roman weitaus interessanter fand als jemand, der sich für diese Felder rein gar nicht erwärmen kann.

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