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Rezensionsübersicht: Blutmusik
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Serie / Zyklus: Meisterwerke der Science Ficiton
Titel: Blutmusik
Originaltitel: Blood Music
Autor: Greg Bear
Übersetzer: Ursula Kiausch
Verlag: Heyne, 428 Seiten, ISBN 978-3453523654

Folgende Besprechungen / Rezensionen liegen hierzu bei fictionfantasy.de vor:

Rezension von Christian Plötz
Greg Bear at its best. Wer diesen Autor nicht kennt, sollte schleunigst eines seiner Werke antesten. Sicher, seine Visionen sind nicht jedermanns Sache, manchen mag seine Erzählweise zu sehr ins Thrillerhafte hineinspielen, doch ist er immer auf dem neusten Stand der Forschung und seine Bücher fesseln den Leser und vor allem, seine Warnungen vor einem Technologiemißbrauch sind zeitlos!
Bewertung: 8 von 10 Punkten

Rezension von Rupert Schwarz
Greg Bears Roman, der wie eine moderne Variante von "Frankenstein" wirkt, zeichnet ein wirklich erschreckendes Bild: Unsichtbare Zellen verändern zunächst Körper und dann die Geschicke der Menschheit. "Blutmusik" ist ein Roman, der heute zu Recht als Klassiker bezeichnet wird. Auch heute, 20 Jahre nach Erscheinen des Romans wirkt die Geschichte noch frisch und neu ...
Überrascht war ich von Greg Bears Talent, seinen Personen Leben einzuhauchen. Seine Protagonisten sind greifbar und plausibel. Die Geschichte unterhält hervorragend, und auch im zweiten Teil ... hält der Autor die Spannung auf hohem Niveau. Gegen Ende zu finden sich jedoch ein paar Schwächen. Es werden Figuren eingeführt, die keine wahre Bedeutung für die Geschichte haben, die im weiteren Verlauf auf rätselhafte Ereignisse stoßen.
(...) So etwas ist unbefriedigend. Letzten Endes aber sind dies kleinere Kritikpunkte und dies ändert nichts an der Tatsache, dass dieser Roman wirklich gelungen ist und den Leser in mehr als nur einer Weise beeindruckt. Die Veröffentlichung in der Reihe "Meisterwerke der Science Fiction" war jedenfalls berechtigt.
8 von 10 Punkten.

Rezension von Judith Gor
Wo die ersten Seiten noch nach einem schaurigen Bericht über einen fatalen Laborunfall anmuten, klingen die letzten eher nach einem unglaublichen Gedankenexperiment, in dem Bear versucht, mit Hilfe moderner Physik eine phantastische Zukunftsvision zu kreieren - und das gelingt ihm tatsächlich „meisterhaft“! Lediglich die Charaktere wirken am Anfang etwas zu „cool“, gerade zu den Nebencharakteren findet man etwas schwer Zugang. Dies wandelt sich jedoch mit fortschreitender Seitenzahl und die Reaktionen auf die Veränderungen in der Welt wirken sehr authentisch.
Trotz winzig kleiner Ungenauigkeiten bei den wissenschaftlichen Hintergründen, die eventuell auch an der Übersetzung liegen können, entwirft Greg Bear ein durchweg glaubwürdiges Bild des modernen Laboralltags eines Biologen.
(...) In „Blutmusik“ findet man eine Fülle von Gedanken zu modernen Theorien aus der Biologie und der Physik. Der Roman beginnt mit der Biologie und entwickelt sich über ethische und schließlich philosophische Fragen hin zu einem quantenphysikalischen Spektakel. Über „was ist möglich“ mag man sich dabei streiten - fest steht jedoch, dass Greg Bear mit „Blutmusik“ einen einmaligen Science-Fiction Roman geschrieben hat. Wenn man sich Zeit nimmt, seinen Gedanken zu folgen, wird man seine Freude an einem wunderbar recherchierten, ideenreichen Buch haben! (...) Ein Buch, das man gelesen haben MUSS!

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