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Resident Evil: Apocalypse
Film - Horror & Mystery (F)

Titel: Resident Evil: Apocalypse
Originaltitel: Resident Evil: Apocalypse
Regie: Alexander Witt
Drehbuch: Paul W. S. Anderson
Darsteller: Milla Jovovich, Sienna Guillory, Oded Fehr, Thomas Kretschmann, Sophie Vavasseur, Razaaq Adoti, Jared Harris, Mike Epps, Sandrine Holt, Matthew G. Taylor, Zack Ward, Iain Glen, Dave Nichols, Stefan Hayes, Geoffrey Pounsett, Shaun Austin-Olsen, Geny Walters, Megan Fahlenbock, Robert Morelli, Aaron Abrams, Chris Benson, Martin Martinuzzi, Brad Borbridge, Frank Chiesurin, Ron Benjamin, Kevin Hare, Heather Dick, Alex Courey, John Detoro, Billy Khoury, Sava Drayton, Nicole Ann St. Hill, Ricardo Betancourt, Ted Ludzik, Michelle Latimer, Catherine Burdon, Rebecca Sims, Christopher Weedon, Billy Parrott, Derek Aasland, Richard Harte, Simon Girard, Dean Copkov, Jeff White, Tim Burd, Natalie Charles, Pierre Henry, Jim Codrington, Deborah Valente, Malcolm Fiddick
Musik: Jeff Danna
Laufzeit: 98 min
FSK Kinoversion 18 / DVD je nach Cut 16 oder 18
F / D / Can / GB 2004

Eine Besprechung / Rezension von Jean Lüdeke
(weitere Rezensionen von Jean Lüdeke auf fictionfantasy findet man hier)

Der tödliche Virus aus dem ersten Teil hat sich nun auch an der Oberfläche von Raccoon City ausgebreitet und den größten Teil der Bevölkerung in fleischfressende Zombies verwandelt. Nur eine kleine Gruppe von Menschen hat überlebt. Geführt von Alice (Milla Jovovich) versuchen sie aus der Stadt zu flüchten. Um lebend aus der Stadt zu kommen, müssen sie es nicht nur mit den erbarmungslosen Angriffen der ausgehungerten Untoten, sondern auch mit den hervorragend ausgerüsteten Truppen der Umbrella Corporation und deren stärkster Waffe Nemesis, einer von ihnen gezüchteten Killermaschine, aufnehmen.

Auch dieses rasante Sequel basiert auf Motiven eines der erfolgreichsten Videospiele aller Zeiten. Regiedebütant Alexander Witt schaffte in der Fortsetzung der Videospieladaption einen optisch ansprechenden Film:

Die krude Story setzt an der Stelle an jener Stelle ein, an der der erste Teil endete. Alice (Milla Jovovich) wurde von der mächtigen Umbrella Corporation für ein biogenetisches Experiment missbraucht und hat durch Genmanipulation übernatürliche Kräfte entwickelt. Ihre Sinne wurden messerscharf sensibilisiert, ihre durchschlagende Fitness optimiert. Diese Eigenschaften sind verdammt auch unbedingt nötig, um in der brutalen Stadt überleben zu können.

Alice ist jedoch nicht allein. Jill Valentine, ein kürzlich degradiertes Mitglied der Umbrella Corporation-Spezialeinheit, schließt sich ihr an. Gemeinsam versuchen sie von dem Ort, der sich mehr und mehr zu einer "Stadt des Todes" entwickelt, zu fliehen. Kein leichtes Unterfangen, müssen sie sich doch mit vier anderen Überlebenden ihren Weg durch die unnachgiebigen Angriffe der stets hungrigen Zombies erkämpfen...

Resident Evil: Apocalypse ist ein Action-Highlight mit artistischen Stunts, reizvollen CGI-Effekten und einem ungewöhnlichen Tempo, das einem die Luft abschnürt. Dass der Reigen noch nicht zu Ende ist, deutet der Film unmissverständlich an; die letzten Minuten schließen auf den dritten Teil. Witt führte das erste Mal Regie und war zuvor nur für sein Werkeln als Second-Unit-Regisseur für die Action-Sequenzen in Filmen wie Gladiator (2000), Black Hawk Down (2001) und für seine Werkelei als Kameramann etwa für Jagd auf Roter Oktober (1990) bekannt

Ein dritter Teil kam unter dem Titel Resident Evil: Extinction in die Kinos. Die Regie übernahm der australische Videoclip-Regisseur Russell Mulcahy. Das Horror-Fantasy-Abenteuer spielte weltweit mehr als 100 Millionen US-Dollar ein, das Budget wird auf 32 Millionen US-Dollar geschätzt.

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