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SF Buch

Die Weltengeißel (Perry Rhodan, Band 2629)

Reihe: Perry Rhodan, Band 2629
Titel: Die Weltengeißel
Autor: Christian Montillon
Zeichnung: Michael Wittmann
Buch/Verlagsdaten: Verlagsunion Pabel Moewig, 59 Seiten, 1,95€

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

Inzwischen ist es raus, Perry Rhodan, der ursprünglich mit einer mit Waren vollgepackten BASIS zur Galaxis Anthuresta aufbrechen wollte, wurde von einer Superintelligenz entführt. Mit Perry fallen der Superintelligenz QIN SHI auch das Solsystem und kurz darauf die BASIS in die Hände. Nachdem es gelang, einen Stützpunkt aufzubauen, versuchen Perry und den Iothone Quistus einen Verzweifelten, zur scheinbaren Erfolglosigkeit verdammten, Widerstand.
Perry Rhodan lernt das Volk der skelettartigen Oracca kennen. Diese berichten ihm davon, dass die Superintelligenz in regelmässigen Abständen schlafe und nach dem Erwachen Hunger hat und Nahrung benötige. Dabei werden ganze Planetenbevölkerungen ihrer Fresssucht zum Opfer fallen. Perry erfährt zudem, dass es die Oracca waren, die den Verzweifelten Widerstand gründeten. Zur Zeit ist die Herrscherin über die Doppelgalaxis Chanda daran interessiert, die nahe Galaxis Escalia zu übernehmen.
Das Crunal-System, Heimat der insektoiden Cruny steht im Mittelpunkt der Handlung und gelten als das nächste Opfer der Superintelligenz. Vorsichtig nähern sich Mitglieder des Verzweifelten Widerstands und versuchen neuartige Bojen auszusetzen. Die neuartige Technologie soll die Weltengeißel behindern, die das Volk der Cruny ausrotten würde. vielleicht gelingt es sogar, den Planetenmord ganz zu verhindern. Aber es bestehen auch Gegner, die den Verzweifelten Widerstand in seine Schranken verweisen wollen. Allen voran Dosanthi mit der RADONJU, der für Panik und Unruhe im Volk sorgt. Wie gut dass es noch Rhodans Anzug der Universen gibt. dieser meldet sich überraschend und liefert Daten mit denen es gelingen wird, die Bojen mit einem besseren Ortungsschutz auszustatten. Die Weltengeißel erscheint und kann nur einen Teil der geplanten Planetenpopulation vertilgen. QIN SHI hungert weiter und so ist ein weiteres System in Gefahr.

Vielschreiber Christian Montillon liefert mit Die Weltengeißel eine spannende Geschichte ab. Im Mittelpunkt steht die titelgebende Wesenheit. Endlich greift der Anzug der Universen aktiv in das Geschehen ein, auch wenn er nur Verteidigungsmechanismen verwendet. Dennoch hätte allen Beteiligten sofort klar sein müssen, dass sich QIN SHI sofort einem weiteren System zuwendet, wenn sein Hunger nicht gestillt wird. Von daher ist aufgeschoben nicht aufgehoben. Mit dieser Einstellung werden nur weitere Völker sterben. Warum kodiert man nicht die Weltengeißel um, so dass sie sich satt fühlt und erst beim Zusammentreffen mit der SI diese frisst?

 

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