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| Die brennenden Schiffe (Andromeda, Band 1) |
| Buch - Science Fiction (B) | |||||
Als die Planetenromane von VPM zu Heyne gewechselt und sich dort nicht verkauft haben und sich ein misslungener Versuch der Weiterführung der Taschenbücher beim Burgschmiet Verlag anschloss, sah es düster aus, dass Perry Rhodan irgendwann noch einmal als Taschenbuch erscheinen sollte. Und es wahr auch eine lange Zeit ruhig um das Thema. Bis erste Informationen von Klaus N. Frick in seinem Logbuch auf der Perry-Rhodan-Homepage im Mai 2002 herausgegeben wurde und dort von einem sechsbändigen Zyklus erzählte, der in der Galaxis Andromeda spielte und in Zusammenarbeit mit dem Heyne Verlag als monatliche Taschenbücher erscheinen sollte. Der Perry Rhodan-Fan sehnte sich den November 2002 herbei, an dem die Taschenbücher erscheinen sollten und ich denke, sie wurden auch nicht enttäuscht. Die brennenden Schiffe knüpfen sich an einem kleinen zweiseitigen Zwischenspiel in Heftroman 2150 Festung der Inquisition, wo Perry Rhodan mal für ein paar Wochen einen kleinen Abstecher in die Nachbargalaxis Andromeda macht, als er den Hilfeuf der geheimnisvollen Erscheinung Kiriadee folgt, die ihm an Bord des Flaggschiffes LEIF ERIKSON erschien. Perry Rhodan folgt kurzentschlossen den Hilferufs der unbekannten Kiriadee an Bord des neuentwickelten 100m-Spürkreuzers JOURNEE mit einer 78 Mann starken Besatzung. Der Ruf führt in die Nachbargalaxis Andromeda und dort angekommen, beginnen schon die ersten Schwierigkeiten in die Galaxis vorzudringen, da sie von einer anscheinend undurchdringlichen Barriere umschlossen wird. Während man an Bord der JOURNEE den Durchbruch dieser Barriere versucht, sieht es in dem Inneren der Galaxis schon schlimmer aus. Die Bewohner der Galaxis werden durch eine Unbekannte Macht bedroht, deren scheinbares Ziel es ist, alles Leben auszulöschen um die Wiedererweckung des "Gelben Meisters" zu ermöglichen. Man merkt das der Roman auch auf Leser ausgerichtet ist, die nicht die Heftserie kennen. Die spannende Space Opera wird durch lange Beschreibung der Rhodanschen Technik und Erklärungen von Hintergründen stellenweise sehr abgebremst. Dies hätte man vielleicht besser im Anschluß des Romanes machen sollen, oder einen kleinen Rückblich als Einleitung. Auch eine kleine Liebesgeschichte zwischen den ersten Piloten der JOURNEE und einer terfrodischen Ärztin kommt in den Roman vor und ist meiner Meinung nach wirklich dezent und mitfühlend von Uwe Anton umgesetzt worden, man fiebert mit dem Piloten richtig mit. Die Action ist in dem Zyklus sehr groß geschrieben. Kämpfe werden wie im alten beliebten MDI-Zyklus bombastisch beschrieben, aber auch auf die Leiden der Opfer wird eingegangen. Die brennenden Schiffe ist also ein spannender, lesenswerter Space Opera-Roman, der aber leider durch die Hintergrundbeschreibung etwas gebremst wird. Zum Schluß hin steigerte sich aber bei mir die Spannung auf die Folgeromane. Bewertung: 7 von 10 Andromeda-Zyklus - Miniserie
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