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Bio- und Bibliografien

Otto Binder und Earl Binder

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Biographie

Otto Binder
Otto Binder wurde 1911 in Bessemer als jüngstes von sechs Kindern der Familie Binder geboren. Sein Vater war schon 1906 aus Österreich in die USA ausgewandert, konnte seine Familie aber erst ein Jahr vor Ottos Geburt nachkommen lassen. 1922 übersiedelte die Familie nach Chikago, wo Otto und sein Bruder Earl mit der eben entstehenden Welt der Science-Fiction-Literatur und der Pulp-Magazine in Berührung kamen.[1] Earl und Otto Binder schrieben 1930 gemeinsam The First Martian und verkauften es an das Science-Fiction-Magazin Amazing Stories, das die Erzählung 1932 unter dem Pseudonym "Eando Binder" ("E" and "O" Binder) veröffentlichte.
Binders Werk als Schriftsteller umfasst sowohl Science-Fiction-Romane und -Kurzgeschichten, als auch eine Biografie über Ted Owens, sowie zahlreiche Sachbücher und -Artikel über Themen wie "Ufos" und Außerirdische. Sein Romanwerk umfasst unter anderem die Romane:

* Enslaved Brains (ursprünglich 1934 im Magazin Wonder Stories veröffentlicht, 1951 in Fantastic Story Quarterly wiederveröffentlicht, 1965 als eigenes Buch neu aufgelegt)
* Lords of Creation (deutsch Die neue Steinzeit, 1939 als Fortsetzungsroman im Pulp-Magazin Argosy erschienen, 1949 als Buch neu aufgelegt, erste deutschsprachige Übersetzung 1958 unter dem Titel Antarkta, 1971 als Die neue Steinzeit wieder veröffentlicht)
* Adam Link — Robot (1939 bis 1942 als Serie im Science-Fiction-Magazin Amazing Stories erschienen, 1965 wieder aufgelegt)
* Anton York, Immortal (1937 bis 1940, eine Serie für das Magazin Thrilling Wonder Stories, die 1965 als Buch neu aufgelegt wurde)
* The Avengers Battle the Earth-Wrecker (veröffentlicht 1967 als Otto Oscar Binder)
* What We Really Know About Flying Saucers (1967)

Am bekanntesten sind sicherlich seine „Adam Link“-Geschichten, darunter eine namens "I, Robot" - nicht zu verwechseln mit dem Film I, Robot aus dem Jahr 2003 mit Will Smith, der nach einer anderen, gleichnamigen Kurzgeschichte von Isaac Asimov benannt wurde. Isaac Asimov gab jedoch bekannt, dass er durch die Roboterdarstellung Binders beeinflusst worden war. Binder war der Erste, der Roboter mit menschlichen Zügen darstellte. Er ließ seinen Adam Link, dem er sogar eine Partnerin zuschrieb, als Ich-Erzähler auftreten.

Unter dem Pseudonym Gordon A. Giles schrieb Otto Binder 1937 bis 1942 eine Serie für das Magazin Thrilling Wonder Stories, in der eine Expedition von der Erde das gesamte Sonnensystem erforscht und auf verschiedenen Planeten Pyramidenbauten der Marsbewohner vorfindet. Die Serie wurde 1971 unter dem Titel Puzzle of the Space Pyramids und unter dem Verfassernamen Eando Binder neu aufgelegt.

(Quelle: Wikipedia.de / hier geht es zum Urspungsartikel / Copyright nach „Creative Commons Attribution/Share-Alike“-Lizenz )

Eando Binder
Eando Binder ist das Pseudonym unter dem die beiden Brüder Earl Andrew Binder (1904-1965) und Otto Binder (* 21. August 1911 in Bessemer, Michigan; † 13. Oktober 1974) Science Fiction-Romane und -Kurzgeschichten veröffentlichten. Der Name Eando setzt sich zusammen aus den Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen (E and O). Ihre erste Geschichte The First Martian erschien 1932 in Amazing Stories.

Die Partnerschaft dauerte bis etwa 1940, danach schrieb Otto allein weiter. Als bedeutendste Werke gelten die Kurzgeschichtensammlungen Adam Link - Robot und Anton York, Immortal. Die Adam Link Geschichten sind bemerkenswert, weil in ihnen erstmals ein Roboter in der Ich-Form von seinen Abenteuern erzählt und weil Roboter nicht als Bedrohung für die Menschheit dargestellt werden. Der Titel der ersten 1939 erschienenen Geschichte "I, Robot" ist darum programmatisch, und es ist eine kleine Ironie in der Geschichte der Science Fiction, dass die besten Roboter-Stories Isaac Asimovs unter diesem Titel veröffentlicht und viel bekannter wurden. Asimov gestand in seinen autobiographischen Schriften den Einfluss Binders freimütig ein, sagt aber, dass die Übernahme des Titels gegen seinen Willen erfolgte.

Ein ebenfalls bemerkenswertes Werk ist der Roman Die neue Steinzeit (Originaltitel: Lords of Creation), der im Jahre 1939 in sechs Folgen in einem Pulp-Magazin erschien. Darin wird eine zukünftige Welt geschildert, in der die Menschheit wegen der Ausbeutung der Bodenschätze und Klimaänderung in Barbarei zurückgefallen ist - und eine zivilisierte, technisierte Gesellschaft nur noch in der Antarktis existiert.

Otto Binder schrieb viele Jahre lang auch Comic-Scripts, darunter für Superman und Captain Marvel.

(Quelle: Wikipedia.de / hier geht es zum Urspungsartikel / Copyright nach „Creative Commons Attribution/Share-Alike“-Lizenz )

Pseudonyme: Eando Binder (beide Brüder zusammen), Gordon A. Giles (nur Otto Binder)

Bibliographie (Auswahl)
[Auf fictionfantasy.de rezensierte Bücher sind mit Link unterlegt und fett gekennzeichnet.]

 

Romane
Titel Anmerkungen
© Jahr
Die Nacht der UFOs Terra Astra, #051  
Geheimnis auf Jupiter Terra Astra, #107  
Die neue Steinzeit -  

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