fictionfantasy

fictionfantasy ist ein verlagsunab-hängiges Rezensionsportal für phantastische Werke. Derzeit sind knapp 13.000 Artikel abrufbar!

Schreibe deine eigene Rezension
deines Lieblingsbuches und schick sie uns !


Du hast fehlende Angaben bei Autoren oder Buchtiteln gefunden?
Wir freuen uns über jede Unterstützung!

Hast du einen Blog
und willst im fictionfantasy-Netzwerk mitmachen? Melden!

Amazon

Diskussion

Social Network

Folge uns auf Twitter
Folge uns auf Facebook!
Folge uns auf Google+
Abonniere unseren RSS Feed

Phantast

Das eMagazin von fictionfantasy und literatopia

phantast
Alle Phantast-Ausgaben
auf einen Blick

Netzwerk

Blog Top Liste - by TopBlogs.de
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
http://www.wikio.de
Startseite - Film - Horror & Mystery - Nezulla - Rat Monster
Nezulla - Rat Monster
Film - Horror & Mystery (F)

Titel: Nezulla - Rat Monster
Originaltitel. Saikyôjû tanjô Nezura
Regie & Drehbuch: Kanta Tagawa
Darsteller: Yoshiyuki Kubota, Mika Katsumara, Daisuke Ryû, Ayumu Tokitô u. a.
Laufzeit: 90 min
FSK: ab 16 Jahren
Japan, 2002

Eine Besprechung / Rezension von Jean Lüdeke
(weitere Rezensionen von Jean Lüdeke auf fictionfantasy findet man hier)

Ein Rattenmutant mit nicht gerade sonnigem Gemüt dezimiert bluttriefend ein Sonderkommando des Militärs in diesem Horror-Streifen aus dem Reich der aufgehenden Sonne:

Wieder einmal durch Genmanipulation hat die böse Wissenschaft eine furchtbare Kreatur geschaffen – einen freakigen Mutanten, halb Mensch, halb Ratte. Das Ungetüm, hervorgegangen aus einer Versuchsreihe zur Schaffung unverwundbarer Supersoldaten, ist ein hochnotpeinliches Latexgeschöpf im aufrechten Gang. Klobig stapft es durch die Filmhandlung, um einem Soldatentrüppchen nach dem kargen Leben zu trachten.

Eigentlich sollten die das Ding aus der Forschungswelt erledigen. Als Träger eines tödlichen Virus hat es obendrein längst die Außenwelt ins Verderben gestürzt. Das führt zur Nebenhandlung, in der ein mit seinem Schicksal hadernder Arzt und seine Schwestern den aussichtslosen Kampf gegen die Epidemie wagen. Nezulla gelingt es, aus dem Forschungslabor zur Entwicklung biologischer Waffen auszubüchsen. Nun sinnt es auf fürchterliche Rache. Rache vor allem an jenen Experimentierern, die das Rattenmonster zum Leben erweckt haben ...

„Die Schockwirkung des apokalyptischen Ambientes ist unverzüglich dahin, die theatralische Laiendarbietung nur einer von zahlreichen Sargnägeln eines durch und durch unterirdischen Machwerks. Formal ähnlich konzipierte Undergroundprodukte hat der japanische Film in den letzten Jahren häufiger hervorgebracht, man denke nur an „Stacy“ oder „Meatball Machine“. Kanta Tagawas uninspirierter Versuch eines futuristischen Horrorszenarios“, findet „Handlemedown.de“.

Das feiste Latexmonster besitzt auf den ersten Blick eine gewisse Ähnlichkeiten zum Alptraumhäschen aus "Donnie Darko" und dezimiert herumschreiende Soldatendarsteller in den dunklen, neonbeleuchteten Gängen eines verwaisten Industriebaus in diesem angerichteten Film-Konstrukt, das nach üblichen Schemata gestrickte Low-Budget-SF-Unterhaltung bietet. Einige der Japaner sollen scheinbar Amerikaner sein, jedenfalls reden sie einander so an, und auch insgesamt hinterlässt das Ganze einen eher amateurhaften Eindruck. Für Genre-Allesseher wieder ein filmisches Horror-Bonbon für den splattrigen Abend, das im Official Selection 2002 Tokyo International Fantastic Film Festival nominiert worden war. Ratten huschten schon öfter als Mörderbande durch die Filmgeschichte, so in "Willow"; da aber war man noch weit von den verfremdenden Tricks heutiger CGI-Produktionen entfernt.

Kommentare (0)Add Comment

Kommentar schreiben
kleiner | groesser

busy