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Horror Film

Mortuary

Titel: Mortuary
Regie: Tobe Hooper, Drehbuch: Jace Anderson, Adam Gierasch, Produktion: Tony Didio, Darsteller: Dan Byrd, Alexandra Adi, Courtney Peldon, Rocky Marquette, Bug Hall.
USA 2005
Laufzeit: ca. 90 Min.
Deutscher Vertrieb: Koch Media

Eine Besprechung / Rezension von Max Pechmann

Mrs. Doyle hat sich zur Bestattungsunternehmerin umschulen lassen und hat sogleich eine Stelle gefunden. In einer kleinen Stadt steht seit einiger Zeit ein altes Haus frei, in dem früher die Brüder Fowler ihr Bestattungsunternehmen hatten. Dieses übernimmt Mrs. Doyle. Zusammen mit ihrem Sohn und ihrer Tochter zieht sie in das Haus ein, um kurz darauf jedoch feststellen zu müssen, dass etwas ganz und gar nicht stimmt: Tote werden auf einmal lebendig ...

Tobe Hooper gehört zusammen mit George Romero und Wes Craven zu den Begründern des modernen amerikanischen Horrorfilms. Sein Debüt "Texas Chainsaw Massacre" gehört mittlerweile zu den Klassikern des Horrors. Leider hat sich danach sein Talent fürs Filmemachen leicht verflüchtigt. "Poltergeist", sein Ausflug ins Mainstreamkino, sorgte zwar für volle Kassen, doch blieben danach weitere Big-Budget-Aufträge aus. Trotzdem ist und bleibt sein Name eng verbunden mit dem Horrorgenre.
Sein jüngster Streich, "Morturary", ist eine Fernsehproduktion, die aber - für eine Fernsehproduktion - recht außergewöhnlich ist. Das liegt ganz einfach an der Skurrilität der Geschichte: Eine umgelernte Bestattungsunternehmerin zieht in ein übles Geisterhaus. Der Film beginnt recht eigenwillig mit einer Mischung aus trostlosen Landschaftsaufnahmen und dem immer ängstlicher werdenden Gesichtsausdruck von Mrs. Doyles Tochter. Man könnte meinen, dem Hook eines unheimlichen und ernsten Horrorfilms beizuwohnen. Hooper macht jedoch genau das Gegenteil. Schnell verwandelt sich die Story in eine Mischung aus Situationskomik und merkwürdig bizarren Begebenheiten. Es wird deutlich, dass für "Morturay" zwei Filme Pate standen. Zum Einen der Trashfilm "Boneyard", zum anderen das surreale Meisterwerk des Argento-Schülers Michele Suavi, "Della Morte, Dell Amore". An beide Filme reicht "Morturary" jedoch nicht heran. Für "Boneyard" ist er nicht trashig genug, und für Suavis Horrorästhetik fehlt ihm eben diese.
Nichtsdestotrotz ist "Morturary" keineswegs langweilig. Die Gags sind sehr gut, es gibt jede Menge Zombies und die Charaktere sind wunderbar verschroben. Wer daher noch einen Film für sein diesjähriges Halloween-Fest sucht, kann ohne schlechtes Gewissen auf "Morturary" zurückgreifen.

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Der Bearbeiter sagt vielen Dank für die Blumen . Die zahlreichen positiven Rückmeldungen der Leser h...
Hallo Maik! Den Comic gibt es nicht zu gewinnen. Wie kommst du drauf? Vielleicht verwechelst du das ...
Gast (maik hoffmann)
hallo ich würde das comic gern gewinnen wiel star trek mich meine kinder begleidet hat mfg maik