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Startseite - Film - Science-Fiction - Mission to Mars
Mission to Mars
Film - Science Fiction (F)

Titel: Mission to Mars
Originaltitel: Mission to Mars
Regie: Brian de Palma
Drehbuch: Lowell Cannon, Jim Thomas, John Thomas
Musik: Ennio Morricone
Darsteller: Gary Sinise, Tim Robbins, Don Cheadle, Connie Nielsen, Jerry O`Connell
FSK: 12 Jahre
Laufzeit: 109 min
USA 2000

Eine Besprechung / Rezension von Jean Lüdeke
(weitere Rezensionen von Jean Lüdeke auf fictionfantasy findet man hier)

Im Jahr 2020 landet die NASA das erste bemannte Raumschiff auf dem Mars - doch die Mission endet in einem mysteriösen Desaster. Unter großem Zeitdruck wird von der Erde aus eine sofortige Rettungsaktion gestartet, um mögliche Überlebende zu bergen. "Mission to Mars" stammt auf dem Hause Paramount Home Entertainment.

Bei "Mission to Mars" ist zwar offensichtlich, dass er nicht auf dem Mars inszeniert wurde, dennoch ist alles hier erstaunlich durchgeknallt, mit kräftigem Rotfilter erstaunlich andersartig produziert. Endlich: Am 5. Mai 2020 soll es soweit sein. Am Abend vorher treffen sich die Astronauten und Planungsteams noch einmal zu einem fröhlichen Grillabend in Texas. Vom Team sind Woody Blake (Tim Robbins), seine Frau Dr. Terri Fisher (Connie Nielsen) und Techniker Phil Ohlmeyer (Jerry O'Connell) dabei - dazu Luke Graham (Don Cheadle), der der erste Mensch sein soll, der (s)einen Fuß auf den Mars setzt. Sie können sich allerdings nicht hemmungslos freuen, denn ihr Kumpel Jim McConnell (Gary Sinise), der sich mit ihnen auf die Reise vorbereitet hat, muss auf der Erde bleiben. Er war wegen der tödlichen Krankheit seiner Frau Maggie (Kim Delaney) aus dem Projekt ausgestiegen. Inzwischen ist er wieder bei der NASA, gilt aber als psychisch instabil und hat "Flugverbot". 13 Monate später: Luke und sein Drei-Mann-Team sind bereits auf dem roten Planeten gelandet und kommen gut mit den Experimenten voran, als sie etwas Merkwürdiges auf einem Berggipfel feststellen. Je näher sie ans Ziel kommen, desto lauter wird das geheimnisvolle Rauschen und ein Wirbelsturm kommt auf, der ein seltsames Eigenleben zu entwickeln scheint ...
Pathetisch, zugleich ironisch, dabei von jener merkwürdigen - unfreiwilligen? - Albernheit der B-Movies aus den 50ern, bei denen ein heutiger Betrachter kaum mehr unterscheiden kann, was damals noch ernst und bedeutungsschwer gemeint war oder schon subversiv. Die Astronauten der Mars-One-Mission können im Jahr 2021 endlich den roten Planeten betreten. Als eine Unregelmäßigkeit auftritt, werden die Astronauten bei der Erkundung von einem seltsamen Wirbelsturm angegriffen. Im letzten Moment gelingt es dem Kommandanten, eine Meldung an die Erde zu schicken. Dort wird auf die Schnelle eine Rettungsmission zusammengestellt ... Ein extraordinärer wie verkannter Film, der in den USA nur schlechte Kritiken kassierte. Trotz visuell enervierender Gestaltung greift die Story vorwiegend ins Leere. "Dabei ist es eine gute Geschichte und ein großartiges Abenteuer", sagt Regisseur Brian De Palma. "Ich hatte zuvor noch nie Science Fiction inszeniert, so dass die Aufgabe, den Weltraum und einen Planeten, den bisher noch keiner gesehen hat, zu filmen, mir die Gelegenheit gab, sozusagen mit einer unbemalten Leinwand zu arbeiten. Ich versuchte all die Klischees typischer Science-Fiction-Filme zu vermeiden und dieser fantastischen Story einen völlig neuen Look und eine gänzlich andere Herangehensweise zu verleihen."

Kommentare (1)Add Comment
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geschrieben von RoM, Januar 01, 2012
Mich störte an den Film eher das unbefriedigende, metaphysische Ende. Besser geraten ist da der andere Mars-Streifen des Jahrgangs - RED PLANET.

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