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Startseite - Film - Science-Fiction - Meltdown - Wenn die Erde verbrennt
Meltdown - Wenn die Erde verbrennt
Film - Science Fiction (F)

Titel: Meltdown - Wenn die Erde verbrennt
Originaltitel: Meltdown: Days of Destruction
Regie: John Murlowski
Drehbuch: Rick Drew
Darsteller: Casper Van Dien, Vincent Gale, Stefanie von Pfetten, Venus Terzo, Amanda Crew, Ryan McDonell, Greg Anderson u.a.
FSK: 12
Laufzeit: 90 min
USA, 2006

Eine Besprechung / Rezension von Jean Lüdeke
(weitere Rezensionen von Jean Lüdeke auf fictionfantasy findet man hier)

Nach einem fehlgeschlagenen wissenschaftlichen Experiment verpasst ein gigantisches, bei dem Versuch abgesprengtes Teilstück eines Kometen die Erde nur um Haaresbreite. Durch den Beinahe-Crash ändert sich jedoch die Umlaufbahn um die Sonne. Innerhalb kürzester Zeit steigen die Temperaturen ins Unerträgliche, Wasser wird Mangelware, die Menschen sind der gefährlichen Sonneneinstrahlung schutzlos ausgeliefert - Anarchie und Panik brechen aus. LAPD-Officer Tom Bracket (Casper van Dien) versucht, in dem Chaos die Ordnung aufrecht zu erhalten. Nachdem er von seiner Freundin, der TV-Reporterin Carly (Stefanie von Pfetten), den wahren Hintergrund der Katastrophe erfährt, erkennt er, dass Flucht die einzige Chance auf Rettung ist. Carlys Bruder Nathan (Vincent Gale) ist Wissenschaftler und erzählt von einem Forschungsflugzeug, mit dem sie nach Alaska fliehen könnten, wo den Menschen keine Gefahr droht. Eine Bande militanter Überlebender setzt allerdings alles daran, vor ihnen das Flugzeug zu erreichen. Ein gnadenloser Kampf ums Überleben beginnt ...

"Meltdown" bedeutet eigentlich so viel wie Kernschmelze oder auch Gewichtsabnahme. In diesem typischen Videotheken-Kracher verbucht die Menschheit jedoch eher eine Temperatur-Zunahme: Anarchie und Panik regieren die Welt, weil hohe Militärkreise gigantischen und galaktischen Schwachsinn mit verheerenden Folgen verzapfen, in diesem Fall eine Atombombe an einem Asteroiden ausprobieren. Nun steigt die Temperatur rund um die Weltkugel im Stundenrhythmus. LAPD-Officer Tom Bracket (Casper van Dien) hat zunächst keine Ahnung von den Hintergründen, muss aber die Folgen ausbaden. Nachdem er von seiner Freundin, der TV-Reporterin Carly (Stefanie von Pfetten), den wahren Hintergrund der Katastrophe erfahren hat, erkennt er, dass Flucht die einzige Chance auf Rettung ist. Carlys Bruder Nathan (Vincent Gale) ist Wissenschaftler und erzählt von einem Forschungsflugzeug, mit dem sie nach Alaska fliehen könnten, wo den Menschen keine Gefahr droht. Eine Bande militanter Überlebender setzt allerdings alles daran, vor ihnen das Flugzeug zu erreichen. Eine konventionelle Low-Budget-Mischung aus Cop-Krimi, Familiendrama und Disaster-Movie mit "Starship Trooper" Casper Van Dien: Der 38jährige US-Mime ist wie geschaffen für diese Untergangs-Ballade. Seinen Durchbruch als Schauspieler erlebte er mit der Seifenoper One Life to Live. Danach trat er in Filmen wie Tarzan and the Lost City, Starship Troopers (1997) oder Sleepy Hollow - Köpfe werden rollen auf. Kritiker haben ihn gnadenlos seiner als persönlichkeitsarm empfundenen Attraktivität wegen als lebensgroße Ken-Puppe stigmatisiert; dabei bereiten Ken-Puppen millionenfach Vergnügen ... Van Dien ist seit 1999 mit der Schauspielerin Catherine Oxenberg verheiratet, mit der er drei Töchter und einen Sohn hat. Außerdem hat seine Frau eine Tochter aus einer früheren Beziehung mit in die Ehe gebracht. Seine Schwiegermutter ist die Prinzessin Elisabeth von Jugoslawien. Aber auch Stefanie von Pfetten ist nicht ganz ohne: In One Way spielt sie beispielsweise Til Schweigers große Liebe Judy...

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