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Startseite - Film - Animation - Marylin ist wieder da (Spirou + Fantasio Vol. 4)
Marylin ist wieder da (Spirou + Fantasio Vol. 4)
Film - Animation

Reihe: Spirou + Fantasio Vol. 4
Titel: Marylin ist wieder da
Bildseitenformat: 4:3
FSK: 6
Laufzeit: 150 min
Erschienen am 14. April 2008 bei Foreign Media Group

Eine Besprechung / Rezension von Jean Lüdeke

Unsterblich: Spirou und Fantasio (im Original: Spirou et Fantasio) sind die beiden Hauptfiguren der gleichnamigen belgischen Comic-Serie. Die Abenteuer von Spirou und Fantasio gehören zu den erfolgreichsten humoristischen Abenteuer-Comics in Europa, vergleichbar mit Tim und Struppi und Asterix. Spirou und Fantasio sind diesmal eingeladen, eine Rede des Grafen in einem hochmodernen Wolkenkratzer zu besuchen. Der Graf hält seine Rede vor einer Videokonferenz, zu der Wissenschaftler aus aller Welt zugeschaltet sind. Nur Oskar und Marylin sind dabei. Doch binnen kürzester Zeit hat Marylin wieder die Gewalt über die gesamte Technik im Hochhaus übernommen.

Eine lange Tradition: Zu Beginn seiner Karrierie war Spirou Laufbursche im Hotel Monustic. Als Rob Vel im Krieg verletzt wurde und in Gefangenschaft geriet, übernahm Jijé die Serie. Vortan erlebte Spirou Abenteuer im Stile von Tim und Struppi. Jijé erfand auch die Figur Fantasio. Als Team sind die beiden jetzt weltweit unterwegs, wodurch Fantasio die beiden durch seinen lustigen und etwas jähzornigen Charakter immer wieder in komische Situation und sogar Schwierigkeiten bringt. Mit dabei ist auch immer das Eichhörnchen Pip, daß den beiden auch schon aus so manch brenzliger Situation half. 1946 übernahm Franquin die Serie. Unter seiner Feder wurde die Serie auch in Deutschland bekannt. Franquin erfand auch zunächst den Grafen von Rummelsdorf, der immer wieder mit seinen Erfindungen aus Pilzen in den Geschichten auftaucht und für reichlich Verwirrung sorgt. Wenig später kam noch das Marsupilami hinzu, dass die beiden öfter aus brenzligen Situationen rettet. Meist finden Spirou und Fantasion immer wieder neue Fähigkeiten des Marsupilamis. Eine Amphibie und kann sogar Sätze wie ein Papagei nachsprechen. Von seine Kraft und Geschicklichkeit ganz zu schweigen. 1957 tauchte dann zum ersten Mal Gaston Lagaffe auf. Als tollpatschiger Faulenzer und Erfinder von Katastrophen ist er sehr bald beliebt und erhält später auch seine eigene Serie, in der er Fantasio und den Rest des Verlags zur Weißglut bringt. Alle Geschichten waren im Funny-Stil gezeichnet. Auch ist der Inhalt mehr lustig und der Leser wird immer wieder zum schmunzeln gebracht, ohne dass die Spannung jemals abnehmen würde. Hier zeigt sich das ganze Genie von Franquin. Das Marsupilami verschwand aus der Serie, als diese von anderen Zeichnern übernommen wurde. Seit 1981 gibt der Carlsen Verlag die Serie unter dem Titel "Spirou und Fantasio" in immer neuen Aufmachungen als Comic-Alben heraus. Daneben hat der Verlag unter der Bezeichnung Carlsen Classics Ende der 80er Jahre noch vier Bände mit Sammlungen von Kurzgeschichten der vierziger Jahre aus der Zeit vor Veröffentlichung des ersten regulären Albums "Der Zauberer von Rummelsdorf" ediert.

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