Text Size

Triton-Passage (Mark Brandis, Band 20)

Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Serie / Zyklus: Mark Brandis, Band 20
Titel / Originaltitel: Triton-Passage (1981)
Autor: Mark Brandis
Verlag / Buchdaten: Wurdack Verlag (2011), 174 -Seiten, ISBN 978-3-938065-68-6

Eine Besprechung / Rezension von Rupert Schwarz
(weitere Rezensionen von Rupert Schwarz auf fictionfantasy findet man hier)

Eigentlich wollte Mark Brandis mit seiner Frau Ruth O’Hara Urlaub machen, doch dann kommt es auf dem Raumhafen zur Katastrophe. Ein Kurrierschiff der VOR rammt versehentlich das kleine Schiff, mit dem Mark Brandis eine lange Reise unternehmen wollte und seine Frau wird schwer verletzt. Das Schiff kam wegen eines Notfalls und ersucht die EAAU um Hilfe bei einer Schiffshavarie. In der Umlaufbahn des Neptuns wartet die Besatzung auf Hilfe, doch nur die deutlich fortschrittlicheren Schiff der EAAU wären in der Lage, rechtzeitig dort zu helfen. Allerdings hat sich das Verhältnis zwischen den beiden großen Machtblöcken der Erde in den letzten Jahren stark abgekühlt und die Regierung ist nicht gewillt zu helfen. Anders sieht es John Harris, Chef der VEGA und er kann Mark Brandis dafür gewinnen, diesen Auftrag zu übernehmen. Doch die Kronos wird derzeit überholt und so bricht er mit einem Prototyp, der Explorator auf, um den Menschen zu helfen. Die Crew des Schiffs ist allerdings bestenfalls zweitklassig und nicht lange und die befürchteten Probleme treten ein.

Dies ist wieder eine typischer Mark Brandis Roman im positiven Sinne. Die Geschichte wird knapp und spannend erzählt und wie so oft wünschte man sich, der Autor hätte ein paar Seiten mehr zur Verfügung gehabt, doch ich gehe davon aus, dass der Verlag ganz klare Vorgaben bezüglich des Umfangs gemacht hatte. Irgendwie ist das schon paradox, denn heutzutage wünscht man sich regelmäßig, der Autor hätte sich kürzer gefasst. Das Plot an sich ist gut durchdacht und unterhält den Leser mit vielen interessanten Wendungen. Das Besondere an diesem Roman ist, dass Mark Brandis eben nicht auf seine eingespielte Mannschaft zurück greifen kann, sondern ein Schiff voller Zeitgenossen leiten muss, die wenig schmeichelhafte Einträge in ihren Personalakten haben. Der Titel des Romans rührt übrigens daher, dass das Schiff den Mond Triton passieren muss. Dort gibt es starke Schwerkraftfelder, die Mark Brandis, Odysseus gleich, umschiffen muss, was nicht ganz ohne Probleme von statten geht.
Triton-Passage ist ein spannender, gelungener Roman mit einigen gelungenen Anspielungen auf Homers Odyssee.
8 von 10 Punkten.

Phantast

 

PHANTAST ist das kostenlose, gemeinsame Online Magazin von fictionfantasy.de und www.literatopia.de das ca. dreimal pro Jahr erscheint. Wie der Name schon sagt, dreht es sich um die Phantastik in all ihren Ausprägungen. Ob Fantasy, Science Fiction, Horror oder wilde Genremixe - im PHANTAST soll alles vertreten sein!
Für jede Ausgabe gibt es einen Themenschwerpunkt, nach dem sich die Artikel und Rezensionen richten.

Übersicht aller Ausgaben

Top 1000 der SF

Über 300 Leute haben aus über 2000 Büchern die Besten SF Werke abgestimmt. Hier gibt es die Ergebnisse.

Viel Spaß beim Stöbern.

Top 1000 der SF

Wer sind wir?

fictionfantasy ist ein verlagsunabhängiges Rezensionsportal für phantastische Werke und mehr. Derzeit sind über 15.000 Artikel abrufbar!
Du hast fehlende Angaben bei Autoren oder Buchtiteln gefunden? Hast du einen Blog und willst im fictionfantasy-Netzwerk mitmachen? 
Schreibe uns! Kontakt siehe Impressum!