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Die Sirius-Patrouille (Mark Bandis, Band 18)

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Serie / Zyklus: Mark Brandis, Band 18
Titel / Originaltitel: Die Sirius-Patrouille (1979)
Autor: Mark Brandis
Verlag / Buchdaten: Wurdack Verlag (2011), 192 Seiten, ISBN 978-3-938065-66-2

Eine Besprechung / Rezension von Rupert Schwarz
(weitere Rezensionen von Rupert Schwarz auf fictionfantasy findet man hier)

Commander Mark Brandis erhält den wichtigen Auftrag, zusammen mit seinem militärischen Kollegen Major Degenhardt den finalen Test eines neuen Kampfschiffes durchzuführen. Von Beginn ist die Hierarchie an Bord der SK Invictus nicht ganz klar. Bis zur Übergabe ist die Reise ein ziviler Flug, an dessen Ende die Übergabe an den Mann vom Militär erfolgen soll, doch schon kurz nach Beginn der Reise trifft man auf die Spur eines neuartigen Schiffes der VOR, der vereinigten orientalischen Republiken. Es sieht so aus, als ob dieses Schiff ein ziviles Raumschiff angegriffen und vernichtet hätte, doch während Mark Brandis noch Zweifel hat, ist Major Degenhardt von einem kriegerischen Akt überzeugt und sinnt danach, das Schiff zur Strecke zu bringen. Mit der neuartigen Invictus verfügt er über die besten Mittel, dies auch umzusetzen. Doch dies ist nicht die Geschichte zweier konkurrierender Kommandeure, sondern die von Martin Seebeck, einem mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Journalisten, der die Fahrt der Invictus begleitet, um seinen Lesern von dem Alltag an Bord eines Raumschiffs zu berichten - und davon bekommt er mehr, als ihm lieb ist.

Dieses Mark-Brandis-Buch nimmt eine Sonderstellung ein, denn anders als sonst ist nicht der Titelheld Erzähler dieser Geschichte, sondern der Journalist Martin Seebeck. Heraus kam dabei einer der besten Romane der Reihe, denn so konnte die Geschichte aus einem vollkommen neuen Blickwinkel erzählt werden und Nikolai von Michalewsky gelingt es hervorragend, die Gefühlswelt dieser Figur zu beschreiben. Natürlich kommt hinzu, dass diese ansonsten recht typische Mark-Brandis-Erzählung sehr gut erzählt wird und zu den spannendsten der Reihe gehört. Wieder einmal hinterfragt der Autor die Befugnisse des Militärs und die Geschichte ist geprägt von einem Dualismus zwischen Mark Brandis und Major Degenhardt, die beide eine vollkommen unterschiedliche Sicht der Geschehnisse haben. In diesem Roman steckt alles, was die Mark-Brandis-Reihe so lesenswert macht und nach dem sehr schwachen vorangegangenen Roman fühle ich mich als Leser sehr gut entschädigt.
9 von 10 Punkten

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