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Maddrax - Band 119: Mörderhirn

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Heftdaten:

Serie / Zyklus: Maddrax

Titelbild: Koveck

Lfd. Nummer: 119

Titel: Mörderhirn

Autor: Jo Zybell

Verlag: Bastei

Erscheinungsdatum: 09.08.2004

zusätzliche Inhalte:

Besprechung / Rezension von Heiko Schiefelbein

Die Daa'muren schicken einen der ihren, der das Wissen und den metallischen Körper des russischen Encephalorobtowitsch (Cyborg) Dr. Rostow übernommen hat, los um Matt Drax zu töten. Darüber ist Gefangener Dr. Smythe sehr erzürnt, da er das lieber selber erledigen würde. Die Daa'muren ignorieren das aber.
Der Daa'mure und 7 weitere Helfer machen sich als erstes in einem erbeuteten russischen AMOT (Autarker multipel einsetzbarer Operations Tank) auf nach Sankt Petersburg. Die dortigen Bewohner der Bunker Perm 1 und Perm 2 werden fast ohne Schwierigkeit überrumpelt und entweder mit Hilfe von speziellen Viren, die eine Gedankenkontrolle ermöglichen, gefügig gemacht oder getötet.
Inzwischen sind Matt Drax, Aruula und drei Brittische Bunkerbewohner aus Richtung Moskau mit einem EWAT unterwegs nach London.
Während einer Pause, die sie nutzen um mutierte Vögel zu jagen, werden sie von einem Lesh'iye, einem fliegenden Helfer der Daa'muren, entdeckt. Er meldet es umgehend an Rostow/Daa'mure. Der macht sich sogleich mit vier kontrollierten Menschen auf den Weg um Matthew Drax abzufangen und zu neutraliesieren.
Nachdem sie die ungefähre Position des EWAT's erreicht haben, stecken sie ein Dorf in Brand um Drax anzulocken. Dies gelingt auch. Während drei der Helfer des Daa'muren sich als Überlebende des Dorfes ausgeben, sprengt der vierte den EWAT mitsamt des Bordfunker Bolton in einer Selbstmordaktion in die Luft.
Völlig geschockt von den Ereignissen funkt Matt mit einem tragbaren Sender einen Lagebericht nach London. Sie können jetzt nur noch auf die Rettungsmannschaften von dort warten.
Eine Weile nachdem sie sich in einem alten und überwucherten Wohnwagen zum Schlafen hingelegt haben, werden sie von den vermeintlichen Dörflern angegriffen. Während des Kampfes wird Matt, mitsamt des alten Wohnwagens von Rostow/Daa'mure, der plötzlich auftaucht einen Abhang herunter gestürzt und landet in einem Stausee. Unerbittlich verfolgt der Daa'mure den Mann aus der Vergangenheit.
Währenddessen werden Aruula und die beiden verbleibenden Briten überwältigt. Durch den Kampf von Matt und dem Daa'muren bricht die Dammmauer und durch das entstandene Chaos kann Matt fliehen. Am nächsten Tag folgt er den Spuren um seine Gefährten zu finden, dabei wird aber auch er gefangen genommen.
Als der Encephalorobotowitch sich als Daa'mure zuerkennen gibt und ihn mit einem Gerät, welches Professor Smythe ihm speziell für die Aufgabe gegeben hat, töten will, schließt Matt mit seinem Leben ab. Aber es kommt anders als er denkt. Als nämlich der Daa'mure das Gerät einschaltet, wird ein EMP Impuls ausgelöst der die Elektronik des Cyborgs zerstört. Smythe hatte dieses Gerät nur gebaut um die Mission von Dr. Rostow/Daa'mure zu sabotieren. Er wollte persönlich Matthew Drax töten, und das sollte ihm keiner nehmen.
Froh mit dem Leben davon gekommen zu sein, warten sie bis ein bitischer EWAT sie abholt.

Die Story enthüllt zwar keine großen Geheimnisse, sie läßt sich aber recht flüssig und gut lesen. Es sind die kleinen Anektdoten, die das Lesevergnügen ausmachen. Z. B. Aruulas prophetisches "Albtraum", Matts Gefühl vom Terminator persönlich verfolgt zu werden oder das Professor Smythe den Versuch der Daa'muren, Matt Drax zu eleminieren, sabotiert, weil er meint, dass nur er das alleinige Recht dazu hat (was übrigens zu diesem Charakter paßt und hervorragend das erneute Versagen der Daa'muren erklärt).
Man kann gespannt sein, wie sich die Gesamt-Story weiter entwickelt und wie der Konflikt mir den Daa'muren ausgeht.

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