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Longeye
Buch - Science Fiction (B)

Serie: Duainfey / Longeye
Titel / Originaltitel: Longeye (2010)

Autoren: Sharon Lee & Steve Miller
Übersetzung: ~
Titelbild: ~
Buch/Verlagsdaten: Baen, 416 Seiten, ISBN 978-1416591672

Eine Besprechung / Rezension von Rupert Schwarz
(weitere Rezensionen von Rupert Schwarz auf fictionfantasy findet man hier)

Rebecca Beauvelleys wurde unfreiwillig in die Intrigen der Fey verwickelt. Lord Altimere vom Feenvolk lockte die junge Frau in seine Welt, weil er ihre Macht erahnen konnte, denn sie ist in der Lage, die Kraft von anderen Fey aufzunehmen, und Altimere konnte sie dann wiederum von ihr übernehmen. Dabei ahnte Rebecca nicht von diesen hinterhältigen Aktionen und dachte, er habe sie nur aus Freudlichkeit bei sich aufgenommen. Am Ende konnte Rebecca fliehen und ist nun unter dem Schutz der Königin der Fey. Allerdings kommt dies einer Gefangennahme gleich. Rebecca ist es leid, ständig wie ein Spielzeug-Fey hin und her geschoben zu werden, doch als dann mehr und mehr sich der Verdacht bestätigt, dass die Welt der Fey das Land der Menschen zerstört, ist sie wild entschlossen, etwas dagegen zu unternehmen.

Um es vorwegzunehmen. Solche Bücher sind mir zu esoterisch. Die Geschichte bewegt sich stark auf der Geistesebene und irgendwie fehlt der rechte Zug in der Handlung. Bis zur Mitte plätschert die Geschichte so dahin – zugegebenermaßen nicht schlecht erzählt –, bis sie dann in der zweiten Hälfte an Fahrt gewinnt. Das Konzept ist gut; es gefiel mir schon in Band 1, aber es ist halt ein bisschen zu viel. Das Autorenpaar ist bekannt dafür, komplex zu schreiben, aber hier wäre es meiner Meinung nach besser gewesen, die Erzählung etwas zu vereinfachen und die Geschichte zu beschleunigen. Aber trotzdem war der Roman durchaus unterhaltsam.
6 von 10 Punkten.

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