Text Size

Landung auf Darkover (Darkover, Band 1)

Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Serie / Zyklus: 1. Roman des Darkover-Zyklus
Titel: Landung auf Darkover
Originaltitel: Darkover Landfall (1972)
Autor: Marion Zimmer Bradley
Übersetzung: Martin Eisele
Verlag / Buchdaten: Weltbild

Eine Besprechung / Rezension von Rupert Schwarz
(weitere Rezensionen von Rupert Schwarz auf fictionfantasy findet man hier)

Ein Siedlerschiff bekommt technische Probleme und muss auf einem Planeten des Systems Cothman IV notlanden. Während einige Siedler die Landung auf dieser einfachen, techniklosen Welt als Segen betrachten, versucht die Crew verzweifelt, das Schiff wieder flott zu bekommen. Die Spannungen nehmen zu, als abzusehen ist, dass die Reparatur nicht in kurzer Zeit zu erledigen, sondern vielmehr ein langfristiges Projekt ist.
Die Situation wird schwieriger, da allmählich Prioritäten gesetzt werden müssen. Die Siedler benötigen, da es ein längerer Aufenthalt wird, Unterkünfte und vor allem Nahrung. Als die Schiffsbesatzung immer mehr unter Druck gerät, kommt der Planet ins Spiel und nimmt den Menschen die Entscheidungen ab. Endgültig auf dem fremden Planeten gestrandet, sind sie nun von der Menschheit und der Zivilisation gänzlich abgeschnitten.

Der relativ kurz gehaltene Roman erzählt vieles, was in späteren Büchern von Bedeutung ist. So tauchen Familennamen auf, die man von den Protagonisten der späteren Bücher her kennt. Es werden die ersten Begegnungen mit den einheimischen intelligenten Rassen beschrieben und die Menschen beginnen ihre telepathischen Talente zu ergründen.

Der Roman ist zügig geschrieben, aber kein Highlight des Zyklus - eine schöne Geschichte, aber nicht mehr. Die Konflikte zwischen den Kolonisten und der Raumschiffscrew werden schön dargestellt und stehen im Mittelpunkt. Davon lebt das Buch, und obwohl das Ende ja schon feststeht, kommt Spannung auf. Darin beweist die Autorin Routine und Können.
Für den Einstieg in den Zyklus ist der Roman jedoch optimal. Es empfiehlt sich tatsächlich, den Zyklus in der chronologischen Reihenfolge zu lesen. Kurioserweise benennen die Kolonisten die Welt zunächst nicht. Der Name Darkover taucht erst im letzten Absatz auf: "Ein Jahrhundert später nannte man den Planeten Darkover. Aber auf der Erde wusste man zweitausend Jahre nichts von Ihnen."

Der Roman ist leider nicht von Rosemarie Hundertmark übersetzt worden, die wirklich viel Können in die Übersetzung gesteckt hat. Dennoch hat Martin Eisele eine recht solide Übersetzung hinbekommen.

Der Roman steht für sich alleine. Die folgenden Bände spielen Jahrhunderte später, als die Welt in einen mittelalterlichen Zustand zurückverfallen ist.

Darkover Zyklus - Aufstellung

 

 

Phantast

 

PHANTAST ist das kostenlose, gemeinsame Online Magazin von fictionfantasy.de und www.literatopia.de das ca. dreimal pro Jahr erscheint. Wie der Name schon sagt, dreht es sich um die Phantastik in all ihren Ausprägungen. Ob Fantasy, Science Fiction, Horror oder wilde Genremixe - im PHANTAST soll alles vertreten sein!
Für jede Ausgabe gibt es einen Themenschwerpunkt, nach dem sich die Artikel und Rezensionen richten.

Übersicht aller Ausgaben

Top 1000 der SF

Über 300 Leute haben aus über 2000 Büchern die Besten SF Werke abgestimmt. Hier gibt es die Ergebnisse.

Viel Spaß beim Stöbern.

Top 1000 der SF

Wer sind wir?

fictionfantasy ist ein verlagsunabhängiges Rezensionsportal für phantastische Werke und mehr. Derzeit sind über 15.000 Artikel abrufbar!
Du hast fehlende Angaben bei Autoren oder Buchtiteln gefunden? Hast du einen Blog und willst im fictionfantasy-Netzwerk mitmachen? 
Schreibe uns! Kontakt siehe Impressum!