fictionfantasy

fictionfantasy ist ein verlagsunab-hängiges Rezensionsportal für phantastische Werke. Derzeit sind knapp 13.000 Artikel abrufbar!

Schreibe deine eigene Rezension
deines Lieblingsbuches und schick sie uns !


Du hast fehlende Angaben bei Autoren oder Buchtiteln gefunden?
Wir freuen uns über jede Unterstützung!

Hast du einen Blog
und willst im fictionfantasy-Netzwerk mitmachen? Melden!

Amazon

Diskussion

Social Network

Folge uns auf Twitter
Folge uns auf Facebook!
Folge uns auf Google+
Abonniere unseren RSS Feed

Phantast

Das eMagazin von fictionfantasy und literatopia

phantast
Alle Phantast-Ausgaben
auf einen Blick

Netzwerk

Blog Top Liste - by TopBlogs.de
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
http://www.wikio.de
Startseite - Film - Horror & Mystery - Knock Knock - Der Tod lauert vor deiner Haustür
Knock Knock - Der Tod lauert vor deiner Haustür
Film - Horror & Mystery (F)

Titel: Knock Knock - Der Tod lauert vor deiner Haustür
Originaltitel: Knock Knock
Regie & Drehbuch: Joseph Ariola
Darsteller: Kim Taggart, Sal Sirchia, Antonio Mastrantonio, Nicole Abisinio, Chris Bashinelli u.a.
Laufzeit: 90 min
FSK: ohne Jugendfreigabe
USA, 2007

Eine Besprechung / Rezension von Jean Lüdeke
(weitere Rezensionen von Jean Lüdeke auf fictionfantasy findet man hier)

Sunfilm bietet schön Schreckliches: den Michael Myers/Leatherhead-Klon Knock Knock. Dieser Teenie-Schocker betitelte Film wird ab Mitte Februar die Horrorfans erfreuen.
Rico ist Sohn des Bestattungsunternehmers der Stadt. Nach der Schule hilft er seinem Vater bei dessen Arbeit. Die Mitschüler auf der High-School halten ihn deshalb für seltsam und trauen ihm nicht recht über den Weg. Eines Nachts, nach einer Party in der High-School, wollten einige der Schüler nur etwas Spaß haben Mit dem Wort „knock“ kann man verbinden: den teppichklopfenden Fleischklopfer; den (seit der Erfindung der Klingel eher aus der Mode gekommenen) Türklopfer, den Hasen aus "Bambi" und jene mehr oder minder schwere psychische Beeinträchtigung, die auch als Huscher, Pecker, Vogel, Knall oder Dachschaden bekannt ist. Dies ist hier der Fall: Ein Wahnsinniger geht um. In einer Kleinstadt geht ein mysteriöser Killer um und ermordet serienweise junge Menschen, um sie dann in der Nähe von Arbeitsplatz oder Elternhaus zu makabren Stillleben zu drapieren. Eine Verbindung von Tat, Eltern und einem Rachemotiv scheint daher nicht ganz ausgeschlossen, folgern messerscharf der unorthodoxe Sheriff der Stadt und seine neue beste Freundin wider Willen, die aus der Stadt herbeigeeilte Mordfahnderin. Über den verrückten Schulhausmeister kommt man einer Lösung des Rätsels näher. Der packende Teenie-Schocker hat alles, was sich Horror-Fans wünschen: Sexy Opfer in scharfen Outfits, heftige Mordszenen und blutige Überraschungen garantieren eine mörderische Schnetzelei.

Zum Hintergrund: Horrorfilme evozieren wie kaum ein anderes Filmgenre, ausgenommen vielleicht die Porno-Movies, äußerst kontroverse Reaktionen und zum Teil deutliche Ablehnung. So gelten Horrorfilme, vor allem in den blutigen Varianten des Splatter- und Gore-Films, vielen Rezipienten als geschmacklos, wenn nicht pervers oder gar „krank“. Unabhängig von einer ästhetisch-künstlerischen, moralisch-sittlichen oder psychologischen Bewertung des Phänomens lässt sich allerdings feststellen, dass die Gewaltdarstellung ohne die didaktische Komponente eine lange kulturelle Tradition besitzt. König Ödipus, der seinen Vater ermordet, mit seiner Mutter pennt und darauf mit selbst ausgestochenen Augen erscheint, wäre ein typischer Horror. Deshalb betrachtete der Philosoph Platon die Tragödie als „staatsgefährdend“. Platons Eleve Aristoteles versuchte sie daraufhin zu verteidigen: Er war der Meinung, dass der Nachvollzug starker Emotionen eine Art Reinigung (Katharsis) bewirken könne

Kommentare (0)Add Comment

Kommentar schreiben
kleiner | groesser

busy