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Startseite - Comic - Amerikanische Comics - Infestation: Ghostbusters 1 & 2
Infestation: Ghostbusters 1 & 2
Comic - Amerikanische Comics

Serie: Infestation (siehe IDW Seite)
Titel: Infestation: Ghostbusters 1 & 2
Text: Erik Burnham
Zeichnungen: Kyle Hotz
Verlag: IDW Publishing 2011, je 32 Seiten

Eine Besprechung / Rezension von Jürgen Eglseer
(weitere Rezensionen von Jürgen Eglseer auf fictionfantasy findet man hier)

"In a different dimension, a zombie hive-mind takes over the body of a covert vampiric soldier, code-named Britt. Aiming to spread the zombie apocalypse to all dimensions using magically enhanced technology. Britt is able to open portals to four different dimensions before she is stopped. To what exist, and in what form, the Infestation has spread to these four dimensions remains to be seen..."
(Klappentext)

IDW hat sich ja entschlossen, mit einer Zombie-Geschichte einen ziemlichen Rundumschlag in all seinen Major-Serien zu starten. Ghostbusters ist eine davon, die beiden ersten Hefte dieses Handlungsstranges liegen mir nun vor.
Die Ghostbusters haben leidliche Probleme mit Poltergeistern, die überall in New York ihr Unwesen treiben. Da diese nicht mit den üblichen technischen Mitteln der Geisterjäger dingfest zu machen sind, haben diese es schwer, auch nur einen dieser Unruhestifter festzuhalten. Da kreuzt etwas den Weg der Ghostbusters, das Egon als Wesen ohne Seele bezeichnet. Während Ray und Winston ihm sogleich den garaus machen wollen, reizt es Egon, das Wesen zu studieren. Nekrotischer Schleim scheint die Energiequelle von diesem Wesen zu sein, das Ray zu Egons Leidwesen als "Zombie" bezeichnet. Doch Peter Venkman kürzt die Diskussion ab, der Zombie wird von den Laserstrahlen der Geisterjäger gegrillt - und explodiert. Teile des Schleims fallen auf eine zufällig vorbeihuschende Katze, die sich daraufhin in ein aggressives Monster verwandelt. Die Ghostbusters erkennen die Infektionsgefahr dieses Schleimes, befürchten aber keine große Gefahr für die Stadt.
Nach dem Beseitigen der Katz sind die Ghostbusters wieder zurück in ihrem Hauptquartier - dort müssen sie feststellen, das nicht nur Poltergeister aus ihrem Gefängnis im Keller der alten Feuerwehrwache entflohen sind. Auch der aus dem ersten Kinofilm bekannte Marshmallow-Man ist entwischt und treibt nun auf den Strassen der Stadt sein Unwesen. Nun, das wäre ja nichts neues, wenn die riesige Figur nicht von mehreren Dutzend Zombies angegriffen und auseinandergerissen werden würde...

Was mir besonders gefällt, ist die Art und Weise, wie Erik Burnham die vier Ghostbusters weiterentwickelt. Der Humor der Filme ist immer anwesend, trocken wie eh und je. Jedoch sind alle Protagonisten nicht nur äusserlich gealtert - mehr Ernst und Erfahrung spricht aus ihnen. Vor allem Egon hat sich geändert, er ist wesentlich dunkler und düsterer gestaltet.
Die Geschichte des Infestation-Arcs ist etwas verwirrend, da insbesondere nicht ganz klar ist, welche Motivation die kurz anwesende Vampirin Britt hier hat. Egon bringt mit einem Nebensatz den Erzfeind der Geisterjäger, Gozer, ins Spiel und am Ende bereichert sich die Vampirin mit dessen Essenz - woher die nun urplötzlich auch kommen mag. Davon abgesehen, machen die zwei Hefte ziemlichen Spass, vorangetrieben von dem Humor der Ghostbusters und unterstützt durch das schöne Artwork von Kyle Hotz, der wohl einen großen Spass daran hatte, explodierende Zombies zu zeichnen.

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