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Im Dunkeln (Justice League Dark #1)

Serie: Justice League Dark #1
Titel: Im Dunkeln
Originaltitel: Justice League Dark, Volume 1: In The Dark TP
enthält: Justice League Dark 1-7
Autor: Peter Milligan
Zeichnungen: Mikel Janin
Farben: Ulises Arreola
Übersetzer: Josef Rother
Lettering: Walproject
Ausstattung: SC mit Faltcover, 132 Seiten
Verlag: Panini Comics, Juni 2012, ISBN: 978-3-86201-446-0

Eine Besprechung / Rezension von Frank Drehmel
(weitere Rezensionen von Frank Drehmel auf fictionfantasy findet man hier)

Als der DC-Verlag im Jahr 2011 sämtliche „ongoing“ Serien des „regulären“ DC-Universums cancelte – das Vertigo-Imprint war also nicht betroffen -, das Wildstorm-Imprint integrierte und 52 Reihen mit einer #1 entweder neu startete oder vollkommen neu kreierte, subsumierte man diesen ungewöhnlichen Vorgang unter dem Begriff „The New 52“.

„Justice League Dark“ ist eine der ersten Serien aus einer Reihe von Comics, die im Zuge dieser „New 52“ in der dunklen, mystischen Ecke des DC-Multiversums angesiedelt sind; weitere Serien wie bspw. „Swamp Thing“ oder „Animal Man“, die vor dem 2011'er-Relaunch eher oder überhaupt eine Heimat bei Vertigo hatten, werden im Panini-Programm folgen.

Madame Xanadus Karten zeigen ihr eine düstere Zukunft: gefallene Helden und Millionen Toter in einer durch die entfesselten Kräfte der Enchantress verheerten Welt. Der Verlust, das Herausreißen ihres Alter Egos und ihrer guten Seite in Person June Moones hat die Hexe wahnsinnig werden und ihr lodernder Hass hat sie die Kontrolle verlieren lassen.
Madame Xanadu versucht daraufhin, gepeinigt von ihren Visionen, Menschen um sich zu sammeln, die - als einzige - der Hexe etwas entgegenzusetzen haben, Menschen mit ganz besonderen magischen Fähigkeiten. Das Problem dabei ist, die Verbündeten in spe sind gebrochene, kaputte Seelen, die für sich selbst eine ebenso große Gefahr darstellen, wie für die Enchantress: Shade, der Wandler, droht nicht nur von den Kräften seiner realitätsverändernden Meta-Weste verzehrt zu werden, sondern ist auch emotional an seine tote Geliebte gebunden, Deadman und Dove führen eine Beziehung, die mit schwierig und problemüberladen noch wohlwollend umschrieben ist, Zatana erweist sich als ungestüm und von einem übergroßen Ego getrieben, während John Constantine sich als zynischer, rücksichtsloser Egomane geriert; und auch Madame Xanadu erweist sich ein ums andere Mal – freundlich ausgedrückt – als nicht besonders gefestigte Persönlichkeit. Bleibt also die Frage: können diese Individuen und Individualisten dort Erfolg haben, wo Helden wie Superman, Cyborg oder Wonder Woman scheitern?

Als jemand, für den in den 90'ern des letzten Jahrhunderts „Hellblazer“ und Peter Milligans „Shade the Changing Man“ zu den Top-Favoriten gehörten, sah ich dem 52'er-Relaunch mit Bangen entgegen. Und in der Tat erwiesen sich nicht alle Befürchtungen als vollkommen unbegründet, denn in „Justice League Dark“ werden genau diese beiden Helden - verglichen mit ihren Vertigo-Inkarnationen – deutlich zahmer, weniger phantasievoll und tiefgründiger gezeichnet, ohne jedoch vollends uninteressant zu werden. Auf der anderen Seiten stehen ein Boston Brand alias Deadman und eine Dawn Granger alias Dove, deren kleine oder größere Beziehungsdramen in fast jedem Moment entweder Anlass zum Schmunzeln geben oder sachte Verachtung - vorderst für Brand – erwecken. Relativ schwach bleiben bisher die beiden Zauberinnen der Gruppe, Zatana und Madame Xanadu, aber wir befinden ja auch noch ganz am Anfang der Serie. Alles in allem ist die Story selbst spannend und rasant inszeniert, in ihrer Konstruktion und Chronologie relativ fordernd und hält für jedem der beteiligten Charaktere seine Momente bereit.

Rundum überzeugend ist das zeitgemäße Artwork dessen Koloration insbesondere der metaphysischen Effekte sowie in seiner Dynamik und Detailliertheit wehmütige Gedanken an die Vergangenheit wecken: die damaligen Shade- und Hellblazer-Storys mit den heutigen technischen Möglichkeiten … der Hammer!!!!!

Fazit: Ein vielversprechendes Debüt der dunkle Ecke des neuen DC-Universums. Starke, interessante Charaktere – wenn auch deutlich weniger „erwachsen“ als in den Vertigo-Runs –, ein lebendiges Artwork sowie eine nicht zu abgehobene Story bieten auch den Fans beste Unterhaltung, die nicht schon in den frühen 90'ern des letzten Jahrhunderts bei Constantines und Shades (Wieder)Geburt dabei waren.

 

 

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Gast (R. Schäfer)
Der Bearbeiter sagt vielen Dank für die Blumen . Die zahlreichen positiven Rückmeldungen der Leser h...
Hallo Maik! Den Comic gibt es nicht zu gewinnen. Wie kommst du drauf? Vielleicht verwechelst du das ...
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hallo ich würde das comic gern gewinnen wiel star trek mich meine kinder begleidet hat mfg maik

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