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Startseite - Film - Science-Fiction - Hydra - The Lost Island
Hydra - The Lost Island
Film - Science Fiction (F)

Titel: Hydra - The Lost Island
Originaltitel: Hydra
Regie: Andrew Prendergast
Drehbuch: Peter Sullivan
Darsteller: Texas Battle, Polly Shannon, George Stults, Dwayne Adway, Frank Alvarez, Ed Blinn u.a.
FSK: 16 Jahre
Laufzeit: 91 min
USA 2008

Eine Besprechung / Rezension von Jean Lüdeke
(weitere Rezensionen von Jean Lüdeke auf fictionfantasy findet man hier)

 

Hydra (griechisch, die Wasserschlange) ist das sagenhafte Ungeheuer an einer Quelle bei Lerna in Argos (Lernäische Schlange), Sproß des Typhon und der Echidna. Sie besaß neun Köpfe, von denen einer unsterblich war. ihr Giftatem vernichtete alles. Da die ihr von Herakles abgeschlagenen Köpfe doppelt nachwuchsen, brannte der mit Hilfe des Iolaos die Halsstümpfe aus. Galle und Blut verwendete Herakles daraufhin als tödliches Pfeilgift (z. B. im Kampf gegen den Kentauren Nessos).

 

Autor Peter Sullivan („Termination Point“) wandelt diesmal eben auf diesen mythologischen Wesenspfaden. Seine Hydra indes hat zu Beginn anstelle der eigentlichen neun nur drei fiese Köpfe, die aber gemäß der Legende nach dem Abschlagen - oder wie in diesem Fall dem Abschießen - gleich doppelt nachwachsen. Am Ende reicht es dann zwar immer noch nicht zu den bekannten neun Schlangenköpfen, dafür nähert man sich diesem Wert im Film doch recht spannend an: Eine wissenschaftliche Expedition wird auf einer einsamen Insel mit seismischer Aktivität auf der Suche nach einer antiken Kultstätte von einem vielköpfigen Ungeheuer angegriffen und bis auf die Teamleiterin verschlungen. Sie flieht zurück zum Strand, wo sie noch mitbekommt, wie das Expeditionsschiff im Sturm versinkt. Nun ist sie eine Gefangene der Insel.

Open Season in natura: Dieselbe Insel wird später zum gigantischen Spielplatz eines skrupellosen Unternehmers, der angebliche Verbrecher, die er zuvor selbst selektiert und auf einem Schiff entführt hat, zur Jagd durch zahlende, millionenschwere Gäste mit dubiosen Rachegelüsten auf dieser Insel aussetzt. Nolan (George Stults) einer der Entführten, wie auch der zwielichtige Kapitän passen irgendwie nicht ins Schema und entpuppen sich später als ehemalige Mitglieder einer Spezialeinheit, die sich jedoch feindlich gegenüberstehen. Es beginnt ein erbitterter Überlebenskampf für Jäger und Gejagte, die während ihrer Flucht auf die letzte überlebende Wissenschaftlerin treffen. Aber in diesen Kampf greift auch die dritte Partei mit ungezügeltem Appetit ein. Nur das sagenumwobene Schwert des Herakles kann die Überlebenden jetzt noch retten. Aber so leicht ist das Monster nicht zu töten. Wie auch, schon in der Sage war sie eine gigantische Kreatur, unsterblich, in den Sümpfen hausend. Sie pflegte bisweilen ihre munteren Exkursionen aufs Land, um Viehherden zu zerreißen und Felder zu verwüsten. Packender Tierhorror mit unzähligen CGi-Effekten, die allerdings sehr sichtbar sind.

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