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Startseite - Film - Horror & Mystery - House of Ghosts
House of Ghosts
Film - Horror & Mystery (F)

Titel: House of Ghosts
Regie u. Drehbuch: Chookiat Sakveerakul
Produktion: Prachya Pinkaew
Darsteller: Pumwaree Yodkamol, Dreradanal Suwanhom, Amora Purananda, Alexander Rendell
Laufzeit: ca. 102 Min.
FSK: ab 16 Jahre
Deutscher Vertrieb: e-m-s
Thailand 2004

Eine Besprechung / Rezension von Max Pechmann
(weitere Rezensionen von Max Pechmann auf fictionfantasy findet man hier)

Spätestens seit The Eye ist klar, dass auch aus Thailand Horrorfilme kommen, die sich hinter den Produktionen aus Japan und Südkorea nicht zu verstecken brauchen. So gelten als Pioniere des thailändischen Horrorfilms die Pang Brothers, bei denen bereits Hollywood anklopfte, um die Rechte für eine Neuverfilmung zu erstehen. Ein anderes Produktionsteam erregte vor wenigen Jahren durch den Actionfilm Ong-Bak recht viel Aufsehen. Mit dem Tenny-Slasher 666 - Final Destination Death machten sie sich allerdings weniger Freunde. Dies konnte sie allerdings nicht daran hindern, einen weiteren Horrorfilm zu produzieren.

House of Ghosts ist ein Gruselfilm, der sich in seiner Machart von 666 vollkommen unterscheidet. Es ist ein atmosphärisch starker Film, der sogar Kenner des Genres das Gruseln lehrt. Die Geschichte handelt von dem Mädchen Oui, das nach dem Tod seiner Eltern in das Haus seiner Tante zieht. Im Erdgeschoss befindet sich eine Druckerei, das vierte Geschoss ist unbewohnt. Oui soll sich um ihren Neffen kümmern. Doch vor irgendetwas scheint er große Angst zu haben. Als er Oui erzählt, dass er Angst vor den Geistern habe, glaubt sie ihm nicht. Doch dann geht sie den Geräuschen nach, die aus dem vierten Stock herunterhallen...

Auf gekonnte Weise stellt der Film die Angst der Kinder vor Dunkelheit, dem Keller und alten Schränken dar, deren Türen besser immer geschlossen bleiben sollten. Während Oui nicht an Gespenster glaubt, ist ihr Neffe seiner Angst vor ihnen gnadenlos ausgeliefert. Oui offenbaren sich die Geister als Geräusche, als eine Art optischer Täuschung, als zufallende Türen und merkwürdige Zwischenfälle. Die Angst des Jungen geht sogar soweit, dass er nachts lieber in dem Schrank seine Notdurft verrichtet, anstatt ins Badezimmer zu gehen, wo die Lampe nicht richtig funktioniert. Und schließlich ist da noch Ouis Tante, von der behauptet wird, dass sie eine Schamanin sei.

Ich persönlich zähle House of Ghosts zu den besten Horrorfilmen, die dieses Jahr in Deutschland veröffentlicht wurden. Dies ist endlich mal wieder ein Film, der auf wunderbar klassische Weise das Motiv des Spukhauses verarbeitet. - Unbedingt ansehen!!!

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