Herr des Untergangs (Warhammer Fantasy - Darkblades Schlachten, 5. Band)

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Reihe: Warhammer Fantasy - Darkblades Schlachten, 5. Band
Titel: Herr des Untergangs
Originaltitel: Lord of Rubin (2007)
Autoren: Dan Abnett und Mike Lee
Übersetzung: Christian Jentzsch
Titelbild: Clint Langley
Buch/Verlagsdaten: Piper Verlag 9180 (02/2009); 431 Seiten; 9,95 €; ISBN: 978-3-492-29180-4 (TB)

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

Ich habe lange darauf gewartet und nun ist es endlich soweit: Der Abschlussband um Malus Darkblade liegt vor. Zusammen mit seiner Kampfechse Spite ist er unterwegs zum Tempel des Dämons Tz'arkan, der ihm die Seele stahl. Der Dämon versprach ihm, ihm die Seele zurückzugeben, wenn er fünf bestimmte Artefakte in dessen Tempel brächte. Die Artefakte sollen in der Lage sein, das Gefängnis des Dämons einzureißen und ihm damit die Freiheit zu schenken. Für seine Seele ist Malus bereit, alles zu unternehmen.
Wenn das Versprechen des Dämons mal kein Versprecher war. Der Roman beginnt mit einem logischen Fehler. Die Überschrift: „Die Chaos-Wüste, erste Winterwoche.“ Als Erstes befindet man sich im Winter, im WALD und mit Tiermenschen. Auf einer der ersten Seiten werden Fliegen beschrieben. Bei stürmischem Wetter, bei Schneefall gibt es keine Fliegen. Es gibt ein paar Lektoratsfehler, wie auf Seite 230, wo in einem langen Satz das Wort gegenseitig gleich zweimal vorkommt, und der dritte Fehler ist den Autoren anzulasten, denn sie beginnen mit Malus und springen im Laufe der Erzählung mehrfach in der Zeit zurück. Die Rückführungen in die Vergangenheit habe ich nicht gelesen, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Malus weitergeht. Und, ehrlich, ich habe keinen ausgelassenen Teil vermisst. Statt dessen konnte ich das Buch sehr viel schneller lesen und hatte meinen Schluss endlich vor mir. Mit einem überraschenden Ende.
Mir hat der Roman wieder gut gefallen. Christian Jentzsch kann übersetzen und die Spannung durchaus halten. Doch sollte er darauf achten, die Sätze kürzer zu gestalten. Der eine bemängelte Satz auf Seite 230 hat eine Länge von sechs Zeilen. Ich will an dieser Stelle nicht auf jede Kleinigkeit eingehen, dich mich störte. Das verdienen weder der Übersetzer noch der Verlag, der sonst gute Bücher abliefert. Daher bleibt es bei diesen Anmerkungen. Alles in Allem sind die Warhammer-Romane lesenswert.

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