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Helle Barden (Scheibenwelt-Zyklus)

Bewertung: 5 / 5

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Serie/Zyklus: Scheibenwelt-Zyklus
Titel: Helle Barden
Originaltitel: Men at Arms (1993)
Autor: Terry Pratchett
Übersetzer: Andreas Brandhorst
Verlag/Buchdaten: Goldmann Verlag

Eine Besprechung / Rezension von Rupert Schwarz
(weitere Rezensionen von Rupert Schwarz auf fictionfantasy findet man hier)

Es geht aufwärts mit der Wache von Ankh Morpork: Lord Vetinari, der Patrizier der Metropole hat weiteres Personal bewilligt, doch das Ganze an eine Bedingung geknüpft: Es sollen die ethnischen Minderheiten der Stadt berücksichtigt werden, und so finden ein Troll und ein Zwerg Aufnahme in die Wache. Jeder weiß, dass Trolle und Zwerge sich auf den Tod nicht ausstehen können, doch dann stellen beide zur Überraschung aller fest, dass sie einander gut leiden können. Und da ist dann noch Angua, aus Überwald, die ein Werwolf ist und mit allen möglichen Vorurteilen zu kämpfen hat. Während sich die Wache neu sortiert, wird in der Assassinengilde eingebrochen und eine mysteriöse Waffe entwendet. Hauptmann Mumm hat es jedoch nicht leicht, denn die Gilden weigern sich zu kooperieren und auch Lord Vetinari verbietet Nachforschungen der Wache. Doch Hauptmann Mumm gibt so schnell nicht auf.

Für mich sind die Romane mit der Wache von Ankh Morpork immer ein Highlight des gesamten Scheibenwelt-Zyklus, weil Terry Pratchett hier am meisten von seinem feinen Humor einfließen lässt und wirklich schön Anspielungen auf unsere Gesellschaft anbringt. Außerdem sind die Figuren einfach sehr sympathisch: der Haudegen Mumm, der naive, aber unglaublich beredte Karotte, Colon und Nobby, Angua und Detritus: Das sind wirklich gelungene Figuren, die zum Weiterlesen animieren. Und darüber hinaus gelingt es Terry Pratchett immer, auch einige interessante Wendungen einzubringen und so etwas wie einen Krimi im Fantasygewand zu verfassen. Insgesamt also wieder ein gelungener Roman über die Wachen, über die Gilden der Stadt Ankh Morpork und über das Wesen der Menschen im Allgemeinen.
8 von 10 Punkten.

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