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Startseite - Film - Animation - Hellboy Animated - Schwert der Stürme
Hellboy Animated - Schwert der Stürme
Film - Animation

Reihe: Hellboy
Titel: Hellboy Animated - Schwert der Stürme
Originaltitel: Hellboy: Sword Of Storms

Regie: Paul Weinstein
DVD Specials: Die Macher von Hellboy: Comic Con 2006, Einmal Hölle und zurück, Der neue Hellboy, Szenenbesprechung: "Vampir-Köpfe", Im Synchrostudio, Audiokommentar von Hellboy-Schöpfer Mike Mignola, dem leitenden Produzenten und Regisseur Tad Stones und Regisseur Phil Weinstein, Hellboy in Japan: Die Spinnen-Frau / Animation von Requisiten / Japanische Mythologie / Samurai-Musik
FSK: 16 Jahre
Laufzeit: 78 min
USA 2008

Eine Besprechung / Rezension von Jean Lüdeke
(weitere Rezensionen von Jean Lüdeke auf fictionfantasy findet man hier)

Im ersten animierten Spielfilm von Regisseur Tad Stones (Buzz Lightyear-Star Command: Das Abenteuer beginnt) und den Produzenten Mike Mignola (Autor/Zeichner der HELLBOY-Comics) und Guillermo del Toro (Autor/Regisseur des HELLBOY-Films) gerät ein ahnungsloser Volkskundeprofessor unter den Einfluss der uralten japanischen Dämonen des Donners und des Blitzes. Als jedoch die "Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen" ein Agententeam auf den Fall ansetzt, landet Hellboy dank eines verwunschenen Samuraischwerts in einer anderen Dimension, die von Geistern, Monstern und wildem Chaos beherrscht wird. Während die pyrokinetisch veranlagte Liz Sherman und der Fischmann Abe Sapien gegen einen reichlich übellaunigen Drachen antreten, muss der verirrte und ziemlich angenervte Hellboy allein den Weg nach Hause finden. Doch selbst wenn er die gefährliche Reise überlebt - was soll er sich noch alles von den beiden rachsüchtigsten und grimmigsten Gestalten der japanischen Sagenwelt gefallen lassen? Hellboy Animated - Schwert der Stürme stammt auf dem Hause SONY Pictures Home Entertainment.

Der Comic-Klopper sieht rot, jetzt auf DVD: Im ersten animierten Spielfilm um Hellboy gerät ein ahnungsloser Volkskundeprofessor unter den Einfluss der uralten japanischen Dämonen des Donners und des Blitzes. Als jedoch die "Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen" ein Agententeam auf den Fall ansetzt, landet Hellboy dank eines verwunschenen Samuraischwerts in einer anderen Dimension, die von Geistern, Monstern und wildem Chaos beherrscht wird. Während die pyrokinetisch veranlagte Liz Sherman und der Fischmann Abe Sapien gegen einen reichlich übellaunigen Drachen antreten, muss der verirrte und ziemlich abgenervte Hellboy allein den Weg nach Hause finden. Doch selbst wenn er die gefährliche Reise überlebt - was soll er sich noch alles von den beiden rachsüchtigsten und grimmigsten Gestalten der japanischen Sagenwelt bieten lassen?

Hellboy ist kein klassischer Superheld im engeren Sinne, wie zum Beispiel Superman, da seine Geschichten mehr dem Fantasy-Horror-Genre zugeordnet werden. Eigentlich ist er ein rothäutiger Dämon, von Rasputin im Auftrag der Nazis beschworen, jedoch wurde er auf der Erde von seinem "Ziehvater" Professor Trevor Bruttenholm großgezogen und bekämpft nunmehr das Böse. Der Name "Hellboy" stammt von den amerikanischen GIs, die ihn fanden. Im Film wird er allerdings lediglich schlicht als "Red" bezeichnet, welches als Anspielung auf seine Hautfarbe zu verstehen ist. Sein richtiger Name lautet "Anung Un Rama". In etlichen Kurzgeschichten, aber auch Mini-Serien erzählte Mignola die Erlebnisse von Hellboy. Der Zeichner bezeichnet die Figur "als Klempner unter den Superhelden". Er sieht ihn nicht als klassischen Helden, sondern als jemanden, der einfach seine Arbeit macht. Nur dass diese eben aus dem Bekämpfen von Monstern, Vampiren und Nazis besteht. Seit 1993 zeichnet und schreibt Mike Mignola die Geschichte des paranormalen Ermittlers und seiner schrägen Kollegen. Das meiste, was den Geist der Serie ausmacht, findet sich auch im Film wieder: die außergewöhnlichen Figuren, Humor, der sich zwischen abgedreht, trocken und schwarz bewegt, und spaßiges Spiel mit den alten Krimi- und Horrorklischees.

Der "reale" Hellboy feierte weltweite Erfolge: Der Film erzählt die Geschichte des ersten Comic-Bandes "Die Saat der Zerstörung". Die Änderungen - fiesere Gegner, spektakulärere Handlungsorte - sind leider nicht nur zum Besten. Besonders der nette, junge Agent Myers, der als "Identifikationsfigur für den Zuschauer" gedacht war, hat reichlich Potenzial zur Nervensäge. Ganz groß dagegen die Liebesgeschichte. Was in anderen actionreichen Filmen lästig und aufgesetzt wirkt, ist hier ein wichtiger und organischer Teil der Handlung, der tief ins Seelenleben der Hauptfiguren blicken lässt. Von unterschiedlicher Qualität sind die Special Effects. bisweilen so gnadenlos perfekt, dass man sie kaum bemerkt.

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