Helen Lyndon Goof

"For me there are no answers, only questions, and I am grateful that the questions go on and on. I don’t look for an answer, because I don’t think there is one. I'm very glad to be the bearer of a question."
P. L. Travers

Vorgestellt von Wiebke Schiefelbein (ElvenArcher).

Biographie

Helen Lyndon Goof wurde am 9. August 1899 in Maryborough, Queensland (Australien) geboren. Zusammen mit ihren zwei Schwestern wuchs sie auf einer Zuckerplantage auf. Nach dem Tod ihres irischen Vaters Travers Robert Goff, zogen die Mädchen mit ihrer Mutter zu einer reichen Tante nach Bowral, New South Wales.
Mit 25 hatte sie genug Geld gespart um nach England auszuwandern und machte sich auf die Familie ihres Vaters kennenzulernen. Jene hatte an einer Aufnahme der familiären Beziehungen kein Interesse, nichtsdestotrotz blieb Pamlea Travers Irland immer tief verbunden. In Dublin lernte sie auch die Poeten W. B. Yeats und George (A. E.) Russell kennen, mit letzteren verband sie bis zu seinem Tod 1935 eine Vater-Tochter-ähnliche Beziehung. Seine Aufmunterungen führten 1934 dazu, daß sie ihr erstes Mary Poppins Buch schrieb, als sie sich von einer schweren Krankheit erholte.

Während des 2. Weltkrieges arbeitete sie in London für das Informationsministerium und siedelte später nach Amerika über, wo mit ihrem adoptierten Sohn Camillus lebte. Sie arbeitete zeitweilig sowohl für das Smith als auch das Radcliffe College in Massachussetts und erhielt vom Chatham College, Pittsburgh einen Dr. h. c..
Obwohl Walt Disneys Musical-Version von Mary Poppins als Meisterwerk galt, war sie äußerst skeptisch. Überhaupt war Travers der Idee einer Verfilmung abgeneigt, als der große Produzent Anfang der 60er Jahre an sie heran tra. Sie meinte er hätte die Charaktere völlig fehlinterpretiert und die Story ruiniert.

Das Schreiben war immer ihre Passion. Auch wenn sie zeitweise als Sekretärin für ein Wirtschaftsunternehmen und später als Tänzerin und Schauspielerin für die Alan Wilkie Company in Neuseeland arbeitete, erschienen immer wieder Artikel und Gedichte von ihr in australischen Zeitungen. Ihren Traum vom beruflichen Schreiben konnte sie dann aber auch viele Jahre in Form des Journalismus ausüben.
Folklore und Mythen prägten ihr Verhalten und Schaffen. So arbeitete sie eine zeitlang als Herausgeberin für G. I. Gurdjieff's Parabola, The Magazine of Myth and Tradition und steuerte selbst regelmäßige Artikel bei. Travers soll den Russen um 1930 in Paris getroffen haben und blieb ihm und seinen Lehren bis zum Ende tief verbunden.
Lange Jahre half sie beim Aufbau der Bibliothek der Gurdjieff Gesellschaft und entwickelte so eine reges Interesse für die Weltreligionen, insbesondere die des Nahen Ostens. Besonders der Islam, der Buddhismus und der Hinduismus hatten es ihr angetan. Zusammen mit Dorothy Maffett scharte sie Gruppen von Studenten um sich, mit denen sie die verschiedenen Religionen und Fragestellungen innerhalb derselben, erarbeitete.

1977 wurde sie für ihr literarisches Werk von der britischen Königin mit der Auszeichnung OBE (Officer of the British Empire) ausgezeichnet.

Am 23. April 1996 verstarb Helen Lyndon Goof in London.

Pseudonyme:

P. L. Travers, Pamela L. Travers, Pamela Lyndon Travers

Bibliographie (Auswahl):
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Werk

Titel

Originaltitel

© Jahr

Mary Poppins

Mary Poppins
- Rezension von Wiebke Schiefelbein (Hörbuch)

Mary Poppins

1934

Mary Poppins kommt wieder

Mary Poppins comes back

1935

Mary Poppins öffnet die Tür

Mary Poppins opens the Door

1944

-

Mary Poppins in the Park

1952

Mary Poppins von A bis Z

Mary Poppins from A to Z

1962

-

Mary Poppins in Cherry Tree Lane

1982

-

Mary Poppins in the House next Door

1988

-

Mary Poppins in the Kitchen: A Cookery book with a Story

1991

Weitere Werke

-

Happy ever after

1940

-

I go by Sea, I go by Land

1941

-

The Fox at the Manger

1962

-

Friend Monkey

1971

-

About the Sleeping Beauty

1975

-

Two Pairs of Shoes

1976

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