fictionfantasy

fictionfantasy ist ein verlagsunab-hängiges Rezensionsportal für phantastische Werke. Derzeit sind knapp 13.000 Artikel abrufbar!

Schreibe deine eigene Rezension
deines Lieblingsbuches und schick sie uns !


Du hast fehlende Angaben bei Autoren oder Buchtiteln gefunden?
Wir freuen uns über jede Unterstützung!

Hast du einen Blog
und willst im fictionfantasy-Netzwerk mitmachen? Melden!

Amazon

Diskussion

Social Network

Folge uns auf Twitter
Folge uns auf Facebook!
Folge uns auf Google+
Abonniere unseren RSS Feed

Phantast

Das eMagazin von fictionfantasy und literatopia

phantast
Alle Phantast-Ausgaben
auf einen Blick

Netzwerk

Blog Top Liste - by TopBlogs.de
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
http://www.wikio.de
Startseite - Film - Horror & Mystery - Haunted Village (Arang)
Haunted Village (Arang)
Film - Horror & Mystery (F)

Titel: Haunted Village - Special Edition
Originaltitel: Arang
Regie: Sang-hoon Ahn
Drehbuch: Sang-hoon Ahn, Seon-ju Jeong
Darsteller: So-yeong Choo, Won-jung Jeong, Ok-bin Kim, Dong-Wook Lee, Jong-su Lee, Yun-ah Song
FSK: 16
Laufzeit: 93 min
Erschienen 2007 bei WVG Medien GmbH
Südkorea, 2006

Eine Besprechung / Rezension von Jean Lüdeke
(weitere Rezensionen von Jean Lüdeke auf fictionfantasy findet man hier)

Basierend auf einem düsteren koreanischen Horror-Märchen: Die energische Polizistin So-young (Song Yoon-ah) recherchiert mit ihrem neuen Partner Hyun-Gi (Lee Dong-Wook) den Tod mehrerer Männer. Alle scheinen von innen heraus durch ein giftiges Gas erstickt zu sein. Bald finden die beiden heraus, dass jedes der Opfer eine Email mit einem Link zu einer mysteriösen Website von ein und demselben Absender erhielt, bevor es qualvoll verstarb. Eine kleine Salzhütte außerhalb jeglicher Zivilisation scheint die Ermittler auf eine grauenvolle Spur zu bringen und das tragische Geheimnis lösen zu können. Langsam und Schritt für Schritt setzt sich ein furchterregendes Bild zusammen. Fazit: ein typischer Gore-Knaller made in Korea. Viel Blut, noch mehr Geschrei, ein wenig Apokalypse und enervierendes Set-Design. Nicht nur für Genre-Fans ein voyeuristischer Augenschmaus.

Ein Phänomen, der koreanische Film: Seit dem Erfolg des einheimischen Highlights Shiri 1999 genießt die koreanische Filmindustrie einen beispiellosen Höhenflug. Heute ist Südkorea eines der wenigen Länder, wo Hollywoodproduktionen nicht ohne weiteres dominieren, was vor allem an dem koreanischen Rate-System liegt, das den Kinos vorschreibt, einen bestimmten Prozentsatz der Säle mit einheimischen Filmen zu bespielen. Shiri war ein Film von Kang Jae-gyu und handelte von einer nordkoreanischen Spionin, die in Seoul einen Coup vorbereiten sollte. Der Film war der erste koreanische Film, der in Seoul über zwei Millionen Eintritte erreichte. Damit wurden gar die Blockbuster Matrix, Titanic oder Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung in den Schatten gestellt. Das Budget des Films war hingegen mit fünf Millionen US Dollar äußerst frugal. Der Film spielte jedoch 60 Millionen Dollar ein...

Im Jahr 2000 war JSA (Joint Security Area) ein Hit. Dieses mysteriöse Drama um die Teilung Koreas übertraf sogar Shiri. Dies glückte auch dem Film Friend im Jahr 2001. Die romantische Komödie My Sassy Girl war in Südkorea bei weitem beliebter als Der Herr der Ringe oder Harry Potter. Und 2004 gewann der Film Oldboy in Cannes den Großen Preis der Jury und konnte so in viele Länder exportiert werden. Quentin Tarantino sagte nach Cannes 2004: "Die fesselndsten Filme der Welt kommen zur Zeit aus Japan und Korea." Dieser Erfolg hat Hollywood aufmerksam gemacht, koreanische Movies stehen daher hoch im US-Kurs

Koreanische Produktionen überschwemmen nun auch Europa, denn viele reflektieren die traumatische Teilung der Halbinsel. Daher der bisweilen übertriebene Hang zu emotionalen Explosionen. Nicht selten werden Korea-Movies mit französischen Pendants verglichen, aber die koreanische Filmindustrie produziert unterdessen für ein eher breites Spektrum.

Kommentare (0)Add Comment

Kommentar schreiben
kleiner | groesser

busy