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Godzilla - König der Monster
Film - Science Fiction (F)
Japanische Originalversion US-Adaption
Titel: Godzilla - Der sensationellste Film der Gegenwart Godzilla - König der Monster
Originaltitel: Gojira Godzilla, King of the Monsters! / Kaijû-ô Gojira
Alternativtitel: Godzilla - Das Original Godzilla the Sea Beast
Regie: Ishirô Honda Ishirô Honda und Terry Morse
Drehbuch: Ishirô Honda, Shigeru Kayama Terry Morse und Al C. Ward
Musik: Akira Ifukube
Darsteller: Akira Takarada, Momoko Kôchi, Akihiko Hirata, Takashi Shiruma, Sachio Sakai Takeshi Shimura, Momoko Kochi, Akira Takarada, Akihiko Hirata, Sachio Sakai, Fuyuki Murakami, u.a.
Laufzeit: 98 min 80 min
FSK: 12 12
Produktion Japan, 1954 USA 1956

Eine Besprechung / Rezension von Andreas Schweitzer
Weitere Rezensionen von Andreas Schweitzer findet man hier auf fictionfantasy oder auf seiner großen Homepage http://www.acrusonline.de

Er ist eines der berühmtesten Monster der Filmgeschichte und bis heute eine Legende. Wenn Godzilla durch die liebevoll modellierten Papplandschaften stapft, dann schlägt so manchem das Herz höher. Ich erinnere mich gerne an die Jugendvorstellungen, die jeden Samstagnachmittag stattfanden. Mühevoll hatte man sein Taschengeld für einen Kinogang zusammengekratzt, um entweder den großen grünen Kerl zu sehen oder mit Herkules und Konsorten Abenteuer in der Antike zu bestehen. Die Stimmung im meist gleichaltrigen Publikum war gut, was man von seinem Magen nicht behaupten konnte, da man zu viel Süßigkeiten in sich reingestopft hatte.

Inoshira Hondas Film GOJIRA ist der erste in einer Reihe von 25 Filmen mit dem geliebten Gummimonster. Hinzu kommt noch der Versuch Roland Emmerichs GODZILLA in einer amerikanischen Version auf die Leinwand zu bringen, was kräftig in die Hose ging. In Japan selbst ist der Film des Schwaben so beliebt, dass die Produktionsfirma Toho Ltd. wieder damit begonnen hat, das Monster neu zu beleben. Zuvor hatte man 1995 die Serie mit seinem Tod beendet. Hondas Film erscheint heute antiquiert und sehr naiv, woran die deutsche Synchronisation nicht ganz unschuldig ist. Dennoch versucht man hier einen Teil des Atomhorrors der letzten Kriegstage zu verarbeiten. Bis 1954 war ein radioaktiv verstrahltes Ungeheuer noch nicht da gewesen. Der Film war in Japan so erfolgreich, dass man ihn sogar in den USA in die Kinos brachte. Für diese Version wurden noch zusätzliche Szenen mit Raymond Burr (PERRY MASON) gedreht, damit die Amerikaner nicht nur Japaner sahen (kein Witz). Auf der vorliegenden DVD befindet sich die deutsche Fassung, die mit der japanischen Fassung identisch ist.

Das Bild der DVD ist wirklich jenseits von Gut und Böse. Man bekommt wirklich alles an möglichen Mängeln geboten, die man sich vorstellen kann: Helligkeitsschwankungen, Tonverluste, Hacker, Schärfeprobleme und vieles mehr. Das Master, das VCL/MAWA hier benutzt hat muss wirklich seit der deutschen Aufführung im Archiv gelegen haben, denn von einer Restauration kann man nichts bemerken. Sowas schreckliches bekommt man selten geboten und zeigt, wie man eine DVD eigentlich nicht herstellen sollte. In die gleiche Kategorie fällt auch der Ton, der stark an ein altes Radio aus der Zeit des 2. Weltkriegs erinnert. Die Dialoge sind teilweise schwer verständlich und die Musik quiekt irgendwo im Hintergrund herum. Tja, und das war es dann auch schon. Nicht mal für ein kleines Menü hat sich VCL/MAWA aufraffen können. Wer gerne mal an der Fernbedienung herumspielt wird hier schwer enttäuscht sein.

Wenn man bedenkt, dass die DVD, die die erste in der Reihe einer ganzen Kollektion von solchen Gurken ist, vor einiger Zeit über 30,-- DM gekostet hat, dann kann man nur den Kopf schütteln. Man kann jedem nur von dem Kauf abraten. Dann lieber die RC 0-Version des Films, die etwas besser geraten ist. Kein Ruhmesblatt, auch wenn sie mittlerweile für knapp zehn Euro zu haben ist.

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