Gefangene des Blutes

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Titel: Gefangene des Blutes
Originaltitel: Kiss of Crimson (2007)
Autorin: Lara Adrian
Übersetzung: Esmé Beatenberg und Rene Satzer
Titelbild: Maximilian Meinzold
Buch/Verlagsdaten: Lyx Verlag (11/2007); 409 Seiten; 9,95 €; ISBN: 978-3-8025-8131-1

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

Dante ist ein erfolgreicher Vampirkrieger, der in einen Hinterhalt gerät. Von Kugeln durchlöchert, verliert er sehr viel Blut. Er benötigt dringend Hilfe, vor allem aber das Blut eines Menschen. Die Hilfe wird ihm gewährt, als er sich in eine Klinik schleppt. Es ist allerdings eine Tierklinik, in der Tess bis spät in die Nacht arbeitet. Dante, schwer verletzt, hat Glück, denn die Tierärztin Tess Culver versucht, seine Wunden zu heilen, die Blutung zu stillen. Er lässt all seinen Charme spielen und nimmt sich das Blut der Tierärztin. Zu spät stellt er fest, dass Tess eine jener Frauen ist, die als Stammesgefährtin gelten. Sie sind in der Lage, als eine der wenigen Frauen, einem Vampir Kinder zu gebären. Als Dante sich am Blute von Tess labt, besiegelt er den Bund fürs Leben (?) zwischen einer Stammesgefährtin und einem Vampir. Und letztlich rettet es Dante das Leben (?). Er löscht die Erinnerungen an sich bei ihr und verschwindet vorerst aus ihrem Leben. Bis er feststellen muss, die Begegnung mit ihr muss so etwas wie Vorsehung gewesen sein. Das eigentliche Problem, welches an Dante herangetragen wird, liegt in einem Drogenproblem. Junge Vampire befinden sich in einem Blutrausch und verwandeln sich langsam in wilde Vampire. Im Laufe seiner Ermittlungen um die wilden Vampire trifft er wieder auf die Ärztin und ihren Mitarbeiter und Ex-Freund Ben. Dantes Problem besteht darin, dass er sein dunkles Wesen vor Tess geheimhalten muss, während er seine Ermittlungen weiterführt.
Mir hat auch dieser Roman gefallen, obwohl ich nicht ganz nachvollziehen konnte, warum die Übersetzer wechselten. Ich will nicht sagen, die beiden Übersetzer dieses Romans wären schlechter, aber in manch einer Formulierung etwas anders. Dies ist jedoch keine schlechte Meinung von ihnen, nur eine Feststellung. Die Arbeit, die Esmé Beatenberg und Rene Satzer abliefern, ist durchaus gut.
Ein spannendes Buch. Keine Frage. Die Helden gut beschrieben, die Handlung fesselnd, was will man mehr? Der Roman ist, vampirbedingt, etwas blutig. Eine Liebesromanze mit viel düsterer Spannung. Oder ein Spannungsroman mit einer blutigen Liebschaft.

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