fictionfantasy

fictionfantasy ist ein verlagsunab-hängiges Rezensionsportal für phantastische Werke. Derzeit sind knapp 13.000 Artikel abrufbar!

Schreibe deine eigene Rezension
deines Lieblingsbuches und schick sie uns !


Du hast fehlende Angaben bei Autoren oder Buchtiteln gefunden?
Wir freuen uns über jede Unterstützung!

Hast du einen Blog
und willst im fictionfantasy-Netzwerk mitmachen? Melden!

Amazon

Diskussion

Social Network

Folge uns auf Twitter
Folge uns auf Facebook!
Folge uns auf Google+
Abonniere unseren RSS Feed

Phantast

Das eMagazin von fictionfantasy und literatopia

phantast
Alle Phantast-Ausgaben
auf einen Blick

Netzwerk

Blog Top Liste - by TopBlogs.de
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
http://www.wikio.de
Startseite - Film - Horror & Mystery - Gappa - Frankensteins fliegende Monster
Gappa - Frankensteins fliegende Monster
Film - Horror & Mystery (F)

Titel: Gappa - Frankensteins fliegende Monster
Originaltitel: Daikyoju Gappa
Alternativtitel: Gappa the Triphibian Monsters / Monster from a Prehistoric Planet / The Giant Beast Gappa / The Triphibian Monster
Regie: Haruyasu Noguchi
Darsteller: Tamio Kawaji, Yôko Yamamoto, Yuji Okada, Koji Wada, Tatsuya Fuji, Keisuke Inoue, Zenji Yamada, Bumon Koto, Hiroshi Sugie, Saburo Hiromatsu
FSK: 12 Jahre
Laufzeit: 83 min
USA / Japan 1967

Eine Besprechung / Rezension von Jean Lüdeke
(weitere Rezensionen von Jean Lüdeke auf fictionfantasy findet man hier)

Um einen neuartigen Freizeitpark um weitere Attraktionen zu bereichern, wird eine Gruppe von Forschern damit beauftragt, seltene tropische Tierarten ausfindig zu machen. In einer versteckt gelegenen Höhle auf einer kleinen Insel werden die Wissenschaftler schließlich fündig. Sie stoßen auf ein Jungtier prähistorischer Ungeheuer. Bei den Eingeborenen heißen sie Gappa, werden wie Götter verehrt und im gegenseitigen Einvernehmen verschont. Allen Warnungen der Eingeborenen zum Trotz rauben die fanatischen Wissenschaftler das Jungtier aus der Höhle und ziehen damit den Groll der feuerspeienden Eltern auf sich, die sich kurz darauf auf die Suche nach ihrem Nachwuchs machen. Dabei hinterlassen sie in ihrem Zorn eine gnadenlose Spur totaler Verwüstung ...

Unglaublich, dieses Monster ist unsterblich und bewahrt seine Fangemeinde seit Anfang der siebziger Jahre. Der Name Gappa ist Programm! Das Lexikon des internationalen Films meint: "Technisch aufwendiges Science-Fiction-Kino von überwältigender Schlichtheit." Der Anbieter CMV Laservision hat sich wirklich Mühe gegeben und präsentiert einen entsprechenden Mehrwert zur alten Auflage: Die japanischen Endszenen sind entsprechend pathetisch geraten und erinnern an die Langfassung von "Godzillas Todespranke". Der Trash-Streifen erzählt eine runde Geschichte, denn im Gegensatz zu den meisten Japanmonsterstreifen gibt es hier keine bösen Ungeheuer (das wahre Ungeheuer ist ein geldgieriger Mensch), gegen die sich die Menschheit oder ein liebes Riesenmonster erwehren muss, sondern zwei sympathische Riesenvögel, die nichts Böses im Schilde führen, sondern lediglich ihr eigen Fleisch und Blut zurückhaben wollen. Ihre übers Maul abgeschossenen Feuerstrahlen nutzen sie nur zur Verteidigung, was sehr schön deutlich wird in der Szene, in der Mama-Gappa mit Nahrung für den Nachwuchs im Schnabel das Festland betritt und diese ablegt, um sich zu wehren, als ein Beschuss durch Panzer erfolgt. Der Film ist Fun für die ganze Familie und besonders für die Kleinen angelegt, da die Kinder (zum einen der Inseljunge, der von einem angemalten und mit Kraushaarperücke ausgestatteten Blag dargestellt wird, und zum anderen die Tochter des Freizeitparkbauers) eine wichtige Rolle einnehmen und als Erste erkennen, dass die Gappas im Grunde ihres Wesens friedlich sind und nur ihr Baby zurückhaben wollen. Dieser postmoderne schräge Urzeit-Trip macht einfach Spaß.

Kommentare (0)Add Comment

Kommentar schreiben
kleiner | groesser

busy