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Startseite - Buch - Fantasy - Der letzte Pfad (Feuerbund, Band 3)
Der letzte Pfad (Feuerbund, Band 3)
Buch - Fantasy (B)

Serie: Feuerbund, Band 3
Titel: Der letzte Pfad
Originaltitel: Bridge of Souls (2004)
Autor: Fiona McIntosh
Übersetzung: Wolfgang Thon
Buch/Verlagsdaten: Wilhelm Heyne Verlag, 978-3-453-52396-8 (08/2011); 768 Seiten; 9,99 €

Eine Besprechung / Rezension von Rupert Schwarz
(weitere Rezensionen von Rupert Schwarz auf fictionfantasy findet man hier)

Sie sind Todfeinde bis über den Tod hinaus. Der grausame König Celimus hatte seinen General Wyl Thirsk ermorden lassen, doch ein Fluch ließ die Seele des Mannes in den Körper seines Mörders fahren. Auch ein erneuter Mordanschlag bewirkte ein Wandern der Seele. Einst belegte ihn eine Hexe mit diesem Fluch, doch nun muss er mehr über die Natur des Zaubers erfahren und hierfür muss er mit dem wirklich Vater der Hexe sprechen. Als er ihn am Ende endlich fand, offenbart ihn dieser, dass der Fluch erst gebrochen sei, wenn er sich an König Celimus gerächt hatte und selbst an seiner Statt König geworden sei. Wyl, des Lebens inzwischen müde, muss sich fügen und den Wunsch nach Rache erfüllen. Er lässt sich auf einen riskanten Plan ein, der am Ende, wenn er gelingen sollte, ihm nicht nur den Seelenfrieden bringen sollen, sondern auch die Erfüllung zur Liebe der hübschen Königin des Nachbarreichs, die von Celimus bedrängt wird, ihn zu heiraten um beide Reiche zu vereinen.

Das abschließende Band der Feuerbund Trilogie konnte besser Überzeugen als der Mittelband der Reihe. Die Geschichte schreitet nun klarer und zielgerichteter voran und erreicht teilweise das hohe Niveau des ersten Bandes. Geschickt werden alle Handlungsstränge zu einem Ende gebracht, so dass der Leser am Ende das Buch befriedigt weglegt und fast vergisst, dass es sich ein wenig darüber aufgeregt hat, dass eine Geschichte, die wohl besser in zwei Bänden erzählt worden wäre, auf drei Romane aufgeblasen wurde, denn genau das ist passiert: Der zweite Band zieht sich ewig hin und verschiedene, durchaus unnötige Nebenplots strecken die Geschichte so lange, bis man das ganz in Form einer Trilogie herausbringen kann. Wieder einmal war der Mittelband eine Enttäuschung und das ist leider ein Phänomen, dass man nur zu oft erlebt. Verlage und Leser gleichermaßen meinen, man könnte Fantasy nur in Trilogien oder Endloszyklen erzählen, aber es gibt eigentlich keinen wirklichen Grund, warum man eine Geschichte auch nicht in zwei Bänden erzählen könnte. Aber gut, dieser Band war nun wirklich gut zu lesen und das Ende war, wie gesagt, gelungen. Die Nebenfiguren wurden weiter entwickelt (was ich immer sehr begrüße) und mit ein, zwei Überraschungen bescherte die Autorin dem ganzen einen gelungenen Abschluss.
7 von 10 Punkten.

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