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Feind meines Feindes (X-Men, Band 2)

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Reihe: X-Men Band 2
Titel: Feind meines Feindes
Originaltitel: X-Men: Watchers on the Walls
Autor: Christopher L. Bennet
Übersetzer: Timothy Stahl
Buch/Verlagsdaten: Panini/Dino (2007), Seiten: 347, ISBN: 978-3-8332-1452-3

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

Die Mutanten der Erde gelten immer noch als Außenseiter, Freaks und Monster, und die jeweiligen Regierungen tun nichts dagegen. Im Gegenteil, es gibt verschiedene Gruppierungen, die von den nationalen Regierungen unterstützt werden. Die amerikanische Regierung geht sogar so weit, mehrere Meter große Roboter zu bauen, sogenannte Sentinels, die Jagd auf die Mutanten machen.
Die Lage ändert sich aber schlagartig, als ein Raumschiff mit nichtmenschlicher Besatzung auf der Erde in Nordamerika notlandet. Verfolgt und beschossen von einem Raumschiff der Diascar. Das Pikante daran ist, Professor Xavier war einmal der Ehemann der Königin der Diascar. Die Diascar wollen die Besatzung und Flüchtlinge bis zur letzten Person ausrotten. Die X-Men sind bereit, den Flüchtlingen zu helfen, und stellen sich den befreundeten Diascar entgegen. Dieser Schritt fordert seinen Preis.
Es stellt sich heraus, dass die Flüchtlinge sogenannte Chloriden sind. Sie sondern Chlor ab und versuchen so ganze Planeten zu übernehmen, davon überzeugt, dass nur ihre Lebensart die richtige ist. Damit erreichen die Chloriden jedoch nur, dass sich zum ersten Mal Menschen und Mutanten zusammenschließen, um die Gefahr durch die Außerirdischen zu bannen.
Der Roman ist eine weitere Geschichte aus dem Marveluniversum. Neben den X-Men werden auch die Fantastischen Vier und der Dare Devil erwähnt. Die Geschichte ist somit serienübergreifend. Gelungen ist wie auch im ersten Band die Beschreibung der handelnden Personen. Angefangen von den Jugendlichen, die zum ersten Mal in der Schule aufgenommen werden, über den eingeschleusten Chloriden, bis hin zu den namensgebenden Mutanten sind alle Personen glaubwürdig dargestellt. Christopher L. Bennett fesselt mit spannender Unterhaltung. Seine sympathischen Helden tragen die Handlung trotz einiger interner Auseinandersetzungen stetig voran. Gerade die Streitereien, die unterschiedlichen Standpunkte zeigen deutlich die Unterschiede der X-Men auf.

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