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Fatal Contact: Bird Flu in America
Film - Science Fiction (F)

Titel: Fatal Contact: Bird Flu in America
Regie: Richard Pearce
Drehbuch: Ron McGee
Darsteller:Costa Ronin, Sara Wiseman, Brad Hills, Scott Cohen, Joely Richardson
Musik: ?
FSK: US Bewertung TV-14
Laufzeit: 84 min
USA, 2006

Eine Besprechung / Rezension von Jürgen Eglseer
(weitere Rezensionen von Jürgen Eglseer auf fictionfantasy findet man hier)

Ein Geschäftsmann auf der Rückreise von Hongkong bringt einen mutierten Erreger der aviären Influenza - landläufig besser bekannt als Vogelgrippe - in die USA. Nachdem in Asien viele Menschen an dieser neuen Form des bekannten H5N1-Virus erkranken, bereiten sich auch die Vereinigten Staaten auf eine mögliche Pandemie vor - nicht wissend, dass der Virus bereits unter ihnen ist.
Als die Krankheit erst langsam um sich greift, dann immer schneller, versuchen die Menschen an der Front - medizinisches Personal - und Bürokraten, die Lage wieder in den Griff zu bekommen.
Wie es sich für einen zünftigen Katastrophenfilm gehört, müssen einige persönliche Schicksale her, Menschen, denen man gefesselt beim Sterben zusehen kann. Da wäre die Krankenschwester aus New York, die zusammen mit ihrem beim Militär beschäftigten Mann im Untergrund der Millionenmetropole in einem Notkrankenhaus arbeitet. Oder die Familie von nebenan, deren Sohn dramatischerweise an der Influenza stirbt. Sowie der Gouverneur von Virginia, der sich zu sehr profilieren möchte und alle Menschen unterhalb der Mittelschicht einfach in Quarantäne-Center steckt - was natürlich zu entsprechenden Aussschreitungen führt.
Leider ist dieser Film nicht Fisch und auch nicht Fleisch - denn zu sehr wird auf dramatische Bilder gesetzt, wobei die Ausgestaltung der einzelnen Charaktere völlig auf der Strecke bleibt. An den jeweiligen Schicksalen nimmt man denn auch nur schulterzuckend teil.
Was will uns dieser Film sagen? Er taugt weder für eine auch nur Basis-Ausbildung für den Fall der Fälle noch stellt er eine einigermaßen anständige Unterhaltung dar, dazu ist er zu schlecht konzipiert. ABC, die diesen Film in Auftrag gegeben haben, setzten wohl auf die Nachwirkungen der H5N1-Panik 2005 - und die Hoffnung, dass sich noch genügend Zuschauer daran erinnern, wie gefährlich dieser Virus sein könnte -, um einen passenden Rahmen für teure Werbezeit zu besitzen.
Muss man nicht gesehen haben.

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