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Startseite - Film - Science-Fiction - Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer
Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer
Film - Science Fiction (F)

Titel: Fantastic Four 2 - Rise of the Silver Surfer
Originaltitel: Fantastic Four 2 - Rise of the Silver Surfer
Regie: Tim Story; Drehbuch: Don Payne & Mark Frost; Produktion: Avi Arad, Bernd Eichinger, Ralph Winter
Darsteller: Ioan Gruffudd (Reed Richards), Jessica Alba (Sue Storm), Chris Evans (Johnny Storm), Michael Chiklis (Ben Grimm), Julian McMahon (Victor Van Doom), Kerry Washington (Alicia Masters), Andre Braugher (General Hager), Laurence Fishburne (The Silver Surfer - voice), Doug Jones (The Silver Surfer), Beau Garrett (Captain Raye).
USA 2004
Laufzeit: ca. 91 min
Deutscher Vertrieb: -

Eine Besprechung / Rezension von Rupert Schwarz
(weitere Rezensionen von Rupert Schwarz auf fictionfantasy findet man hier)

Gerade als Reed Richards und Sue Storm ihre Hochzeit vorbereiten, ereignen sich auf der Erde seltsame Dinge: Das Magnetfeld der Erde wird massiv gestört und die Kruste der Erde mit gewaltigen Kratern durchbohrt. So ist es kein Wunder, dass General Hager bei Reed Richards vorstellig wird und dessen Hilfe einfordert. Der Bräutigam in spe hat auch nichts Besseres zu tun, als in der Nacht vor der Hochzeit eine Maschine zur Bestimmung der Anomalie zu bauen. Dies bringt den Verursacher selbiger auf die Bildfläche: den Silver Surfer. Dieser kommt zu einer höchst ungelegenen Zeit und versaut so gründlich die Hochzeit. Doch viel Zeit bleibt Reed und Sue nicht, sich dessen zu grämen, denn viel mehr steht auf dem Spiel: Denn der Silver Surfer ist nur der Bote eines viel größeren Unheils, und die Erde selbst droht vernichtet zu werden. So geht Reed mit seinem Erzfeind Victor van Doom (wundersam wiederauferstanden) ein Bündnis ein, um die Erde zu retten, wohl wissend, dass er von ihm nicht viel mehr als Verrat zu erwarten hat.

Der zweite Film um Marvels ältestes Superhelden-Team ist deutlich flotter als der erste Teil geworden. Die Geschichte legt ein sehr gutes Tempo vor und reißt den Zuschauer mit. Im Vergleich zu Teil eins können die Helden diesmal auch wiederholt in Aktion beobachtet werden (einer der Kritikpunkte von Teil eins), und auch der Silver Surfer ist recht anständig animiert. Dass dies ein amerikanischer Film ist, bemerkt man an den überzogenen Klischees wie z. B. der überengagierte, überhebliche und letzten Endes unfähige Armeegeneral, die verpatze Hochzeit oder die schlichte Unwissenheit von geographischen Besonderheiten (Bären im Schwarzwald?).
Aber was soll's. Von solchen Details sollte man sich nicht den Genuss des Filmes verderben lassen, denn dieser ist deutlich besser gelungen als Teil eins. Der Film macht Laune, wenn man die Fantastic Four kennt und sich schon mal mit den Comics beschäftigt hat. Eines ist aber klar: Hier wird kein Spiderman oder Batman geboten. Diese vier Helden sind deutlich positiver dargestellt und weisen kaum dunkle Seiten auf. Aber das ist eben wie in der Comic-Serie, und die Umsetzung ist adäquat. Chris Evans beweist wiederum, dass er die Idealbesetzung für Johnny Storm ist. Ioan Gruffudd zeigt als Reed Richards deutlich bessere Leistungen als im ersten Teil. Michael Chiklis bekam Gelegenheit, das Publikum zu überzeugen, während mich persönlich auch Jessica Alba überzeugt (sie wird ja oft kritisiert). Weniger mitreißen konnte mich Julian McMahon als Victor van Doom. Ich mag den Schauspieler eigentlich, aber in diesem Film kam er nicht gut raus. Das lag vielleicht auch an der Rolle an sich, denn van Doom belastet die Geschichte eher.

Aber ich will nicht zu viel kritisieren. Insgesamt war der Film eine gelungene Umsetzung der Comics. und man hat einfach Spaß daran, den Film zu sehen. Eben gutes Popcornkino. Man hatte nicht zu viel erwartet und wurde eher angenehm überrascht.
7 von 10 Punkten.

Kommentare (4)Add Comment
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geschrieben von Anonymous, Juni 21, 2007
Auf den Film freue ich mich schon. Einen Kinobesuch ist er mir zwar nicht wert, aber eine Kauf-DVD ziemlich sicher. Denn schon der erste Teil zählt für mich zu den besseren Comic-Verfilmungen (im Gegensatz also zu Spidey, Hulk oder Catwoman .. smilies/wink.gif)
Rupert Schwarz
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geschrieben von Rusch, Juni 21, 2007
Wenn Du mit dem ersten Teil zufrieden warst, dann wirst Du mit Teil 2 erst recht zufrieden sein.
Jürgen Eglseer
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geschrieben von eglseer, Juni 21, 2007
Ja, FF1 war gut, aber warum hat dir Hulk nicht gefallen? Ich fand das eine gute Verfilmung des Stoffes.
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geschrieben von Anonymous, Juni 21, 2007
Die Story war in Ordnung, auch wenn mir persönlich der "Sense of Wonder" fehlte. Die CGI, die Animation des froschgrünen Hünen, allerdings war so grottenschlecht, dass sie jede Illusion zerstörte und jedes Eintauchen in die Geschichte zumindest mir unmöglich machte.

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