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Startseite - Film - Horror & Mystery - Evil Breed - Legend of Samhain
Evil Breed - Legend of Samhain
Film - Horror & Mystery (F)

Titel: Evil Breed - Legend of Samhain
Regie: Christian Viel
Drehbuch: Christian Viel, William R. Mariani
Darsteller: Bobbie Phillips, Howard Rosenstein, Ginger Lynn Allen, Chasey Lain, Taylor Hayes, Jenna Jameson, Richard Grieco, Brandi-Ann Milbradt, Lael Stellick, Phil Price, Neil Napier, Heidi Hawkins
FSK: 18
Laufzeit: 80 min
Kanada, 2003

Eine Besprechung / Rezension von Jean Lüdeke
(weitere Rezensionen von Jean Lüdeke auf fictionfantasy findet man hier)

Christian Viels Splaztter-Streifen ist ein spannendes und blutiges Spektakel zugleich, das in Fankreisen schon längst Kultstatus besitzt. Heftige Effekte, diverse Scary-Moments und selbstironischer, schwarzer Humor machen "Evilbreed" zum kleinen Klassiker des Midnight-Horrors: Neben den schaurigen Splattereffekten sorgen zusätzlich die US-Hardcore-Super-Stars Jenna Jameson, Chasey Lain und Ginger Lynn-Allen für überhöhte Herzfrequenzen beim Zuschauer:

Das Totenfest der keltischen Druiden, "Samhain", gilt als Ursprung des Halloween-Brauches. Grund genug für ein amerikanisches Universitätsgrüppchen, diese historischen Wurzeln direkt vor Ort zu erkunden. Was zu Anfang wie ein interessanter Ausflug in die Wälder Europas erscheint, entwickelt sich immer mehr zu einem Albtraum. In einer alten Kupfermine vegetieren die durch jahrhundertelange Inzucht mutierten Nachfahren eines alten Kannibalen-Clans. Schon bald lichten sich die Reihen der studentischen Besucher, zumal diese Monster einen Mordshunger besitzen. Ein blutiges Gemetzel nimmt seinen Lauf, bei dem nur wenige die Chance auf ein Überleben haben ...

"Der sichtlich in die Jahre gekommene Teenagerstar Richard Grieco endet gebraten am Spieß, noch bevor der erste Credit des Vorspanns über den Bildschirm flimmert, in einem atmosphärisch dicht in klamme Provinz-Locations gegossenen Splatterfilm für nicht allzu Anspruchsvolle. Regisseur Christian Viel weiß, warum der Zuschauer da ist, und hält mit Tits wie Terror nicht hinterm Berg zwischen den üblichen Klischeesitzungen an Lagerfeuer und Hinkelstein. Mit den Pornostars Jenna Jameson and Ginger Lynn Allen eine moderat aussichtsreiche Sache", analysiert "Video.de" folgerichtig diese Schnetzel-Ballade der härteren Gangart. Historischer Background: Die sonst so redlichen Kelten mit ihren allwissenden Druiden (Lehrzeit: ca. 20 Jahre) opferten nebenbei auch allzu gerne: Schmuck, Waffen, Kunstgegenstände, Tiere und sogar Menschen. Für einen solchen Fall verlangte jeder der wichtigeren Götter eine andere Art des Todes. Ein Opfer für Teutates wurde mit dem Kopf in einem Wasserbottich ertränkt, die für Esus Bestimmten hängte man an einem Baum auf und die für Taranis wurden in einem Holzverschlag verbrannt. Der Schädel war den Kelten besonders heilig: Nach ihrer Vorstellung war er der Sitz der Seele. Häufig trennten die Krieger ihren Feinden die Köpfe ab und nahmen sie mit. Es waren Trophäen, die ihren Mut bewiesen und von ihren Siegen kündeten, aber es war noch viel mehr als das. Die Geister der Getöteten konnten sich nicht gegen denjenigen richten, der ihre Schädel besaß....

Kommentare (1)Add Comment
Jürgen Eglseer
...
geschrieben von eglseer, August 13, 2008
Der Film stellt eine Neufassung des Streifens Samhain dar. In der vorliegenden Fassung wurden etliche Szenen mit viel Blut und Nacktheit herausgeschnitten und eben mit einem neuen Titel versehen veröffentlicht. So lief das ganze dann auch auf dem amerikanischen SciFi Channel.

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