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Drenai Saga - 2. Trilogie

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Serie/Zyklus: Drenai Saga - Band 4 - 6
Titel: Der Bronzefürst / Im Reich des Wolfes / Druss die Legende
Originaltitel: Quest for Lost Heroes (1990) / In the Realm of the Wolf (1992) / The First Chronicles of Druss, the Legend (1993)
Autor: David Gemmell
Übersetzung: Irmhild Seeland
Verlag/Buchdaten: Bastei Lübbe

Eine Besprechung / Rezension von Rupert Schwarz
(weitere Rezensionen von Rupert Schwarz auf fictionfantasy findet man hier)

Der vierte Band (und gleichzeitig der erste der zweiten Trilogie) greift die Ereignisse des zweiten Bandes auf. Der Kampf der Nadir an Seiten der Drenai ist vergessen und nach mehreren Versuchen Dros Delnoch zu überwinden gelingt es den Nadir sogar und sie verwüsten das Land der Drenai. Wieder obliegt es einem Mann, Rettung für die Drenai zu bringen.

Der nächste Band schließt an "Waylander" an und beginnt damit, dass Karnaks Sohn die Tochter Waylanders tötet. Aus Angst vor dessen Rache beschließt Karnak, ein Kopfgeld auf Waylanders Kopf auszusetzen. Waylander jedoch hat andere Ziele, als sich mit Karnak herumzuschlagen, und kämpft an der Seite der Nadir einen schier ausssichtslosen Kampf.

Der bisher letzte Band der Sage beleuchtet die Jugend von Druss, wie er in den Kampf zog, um seine Frau Rowena aus den Händen von Sklavenhändlern zu befreien.

Einen Aspekt muss ich zum Schluss noch erwähnen, der jedem Buch eigen ist: Die Priester der Drenai sind für gewöhnlich nur sanftmütige, ja fast pazifistische Menschen, die nie eine Waffe anrühren. Jedoch kam es bei der Begegnung zwischen einem Priester und dem Waylander zu einer folgenschweren Entwicklung, die dazu führte, dass zum ersten Mal Priester an einer Schlacht teilnahmen. Zunächst beschränkten sie sich darauf, den Kämpfern Schutz vor den dunklen Priestern ihrer Feinde zu gewähren, doch bei der nächsten Schlacht schon kämpften sie mit Rüstung und Schwert. Allerdings herrscht ein innerer Zwiespalt, den David Gemmell sehr gut herausarbeitet. Ein Umstand ist interessant, nämlich die Tatsache, dass es nur einen solchen Orden gibt und dieser „Die Dreißig“ genannt wird, da nur 30 Mönche diesem Orden angehören. Es bleibt auch immer ein Mönch am Leben, um den Orden neu zu gründen. Alles in allem ist dies ein weiterer Aspekt, der dem Buch Würze gibt. Es ist schwer, in eigenen Worten den Zauber zu beschreiben, der von den Büchern ausgeht. Nach langen Jahren des Studiums von Kampfarten ist Gemmell ein Meister im Beschreiben von Schlachten, insbesondere die verschiedenen Kampfarten der Völker und die mittelalterlichen Waffen sind perfekt beschrieben, so dass man das Gefühl hat, mittendrin zu sein. Trotzdem leiden die Personencharakteristiken nur sehr selten darunter, im Gegenteil, oft wird ein Teil der Schlacht oder Geschichte von der Warte einer Person aus gesehen. Die Drenai-Saga iat sicher keine klassische Fantasy, wenn man damit Elfen, Zwerge und Trolle meint. Die Bände sind aber spannend vom ersten bis zum letzten Wort und auch Fantasyelemente fehlen nicht, so z. B. Magier, die ihren Geist ausschweifen lassen können (gute wie böse), Dämonenbeschwörungen, magische Rüstungen und verfluchte Orte u. v. m. Alles in allem ist das Werk noch am ehesten als mittelalterlich zu beschreiben, allerdings in weitem Rahmen.

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