FacebookMySpaceTwitterDiggDeliciousStumbleuponGoogle BookmarksRedditNewsvineTechnoratiLinkedinMixxRSS Feed

SF Buch

Infektion (Star Trek - The Next Generation, Doppelhelix, Band 1)

Reihe: Star Trek - The Next Generation, Doppelhelix, Band 1
Titel: Infektion
Originaltitel: Double Heelix 1: Infektion
Autor: John Gregory Betancourt
Übersetzer: Stephanie Pannen
Buch/Verlagsdaten: Cross Cult, Februar 2012, 218 Seiten broschierte Ausgabe, ISBN-13: 978-3864250118

Eine Besprechung / Rezension von Jürgen Eglseer
(weitere Rezensionen von Jürgen Eglseer auf fictionfantasy findet man hier)

Nach dem Destiny-Mehrteiler ist "Doppelhelix" die nächste große Crossover-Reihe aus dem Star Trek Universum, die bei Cross Cult erscheint. Auch wenn die Veröffentlichung zeitlich nach Destiny erfolgt, so soll man sich hier nicht täuschen: Doppelhelix stammt aus wesentlich früheren ST-Zeiten, sozusagen in der Frühphase der Umstrukturierung der einzelnen Romanreihen. Entsprechend wird es Betancourt nicht unbedingt leicht gemacht, eigene Akzente zu setzen, bzw. es wird vielleicht auch gar nicht in Betracht gezogen das zu tun. Aktuelle Star Trek-Veröffentlichungen zeichnen sich durch eine konsequente und komplexe Weiterführung der Handlung einerseits und den Charakteren andererseits aus. Hier sind Betancourt zweierlei Fesseln angelegt. Zum einen ist, wie gerade gesagt, der Zeitpunkt der Entstehung des Romanes beispielhaft für dessen Inhalt. Leicht dröge, ohne viel Pepp, ganz als wäre das Buch eine wörtliche Abschrift einer frühen Folge der "The next Generation"-Serie. Auf der anderen Seite beschreibt Betancourt die Figuren auf der Enterprise genau so, wie sie in der Anfangsphase waren - unsicher, arrogant, teilweise misstrauisch gegenüber seinen Kollegen. Der Zusammenhalt in der Führungscrew, die Freundschaft entwickelte sich erst viel später im Laufe der Jahre.

Leider kann aber der Rassenkonflikt auf Archaria den Roman alleine nicht tragen. Ohne den Rückhalt durch sympatische und vertraute Protagonisten und durch das leidliche Anreissen des Hauptthemas der Reihe - der künstlichen und gewollten Infektion - kann der Roman keinesfalls als furioser Einstiegsband bezeichnet werden, höchstens als Geschmacksprobe. Diese fällt durchaus positiv aus, denn das Thema des im Hintergrund arbeitenden Gegners, der mittels Krankheiten die Föderation schwächen will, ist toll! Aber zumindest hier wird die Karte nicht ausgespielt; schade, denn aus der Geschichte hätte man sicherlich mehr machen können.
Unterm Strich bleibt ein kurzes Star Trek Vergnügen (das Buch hat nur etwas mehr als 200 Seiten) mit einführendem Charakter.

Einen Kommentar verfassen

0 Zeichen Beschränkung
Dein Text sollte mehr als 5 Zeichen lang sein
  • Keine Kommentare gefunden

fictionfantasy.de

fictionfantasy ist ein verlagsunabhängiges Rezensionsportal für phantastische Werke und mehr. Derzeit sind über 14.000 Artikel abrufbar!

Schreibe deine eigene Rezension
deines Lieblingsbuches und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! !


Du hast fehlende Angaben bei Autoren oder Buchtiteln gefunden?
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! !

Hast du einen Blog
und willst im fictionfantasy-Netzwerk mitmachen? Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Aktuelle Artikelkommentare

Gast (R. Schäfer)
Der Bearbeiter sagt vielen Dank für die Blumen . Die zahlreichen positiven Rückmeldungen der Leser h...
Hallo Maik! Den Comic gibt es nicht zu gewinnen. Wie kommst du drauf? Vielleicht verwechelst du das ...
Gast (maik hoffmann)
hallo ich würde das comic gern gewinnen wiel star trek mich meine kinder begleidet hat mfg maik