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Die Riesen von Ganymed (Riesen-Zyklus, 2. Band)

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Zyklus: Riesen-Zyklus (2. Band)
Reihe: Heyne ePub
Titel: Die Riesen von Ganymed
Originaltitel: The Gentle Giants of Ganymede
Autor: James P. Hogan
Übersetzung: Henner Keim
Verlag/Buchdaten: Heyne Verlag, München, 2016
ISBN: 978-3-641-19701-8

Eine Besprechung / Rezension von Andreas Schweitzer
Weitere Rezensionen von Andreas Schweitzer findet man hier auf fictionfantasy oder auf seiner grossen Homepage http://www.acrusonline.de

Die Untersuchungen an Charlie, dem 50 000 Jahre alten Leichnam, den man auf dem Mond gefunden hat, sind abgeschlossen. So wendet sich die ganze Aufmerksamkeit dem auf Ganymed entdeckten außerirdischen Raumschiff zu. Eine neue Jupiterexpedition arbeitet mit einem Heer von Wissenschaftlern aller Richtungen an den Funden, die man in dem Wrack macht. Dabei handelt es sich nicht nur um technische Errungenschaften, sondern auch um die Überreste der Tiere, die die Ganymeder von der Erde mitgenommen hatten.
Kurz nach der unbeabsichtigten Aktivierung eines gefundenen Geräts taucht im Sonnensystem ein fremdes Raumschiff auf. Es handelt sich um ein Raumschiff mit lebenden Ganymedern, die in ihre Heimat zurückkehren wollen. Doch sie kommen 25 Millionen Jahre zu spät...

Hogan knüpft mit seiner Fortsetzung fast nahtlos an den Vorgänger Der tote Raumfahrer an. Dabei vertieft er vor allem die Folgen des Fundes auf Ganymed in sehr anschaulicher Weise. Mit dem Auftauchen des Raumschiffs der Ganymeder fügt er sogar noch eine weitere Dimension hinzu, die weiteren Stoff für den Storyverlauf gibt. Dabei wirft er neue Fragen auf, von denen nur ein Teil in diesem Roman beantwortet wird.
Es ist auffallend, dass die Zeichnung der verschiedenen Charaktere wesentlich besser geraten ist als bei Der tote Raumfahrer. Die Hauptfiguren wie Victor Hunt oder der Biologe Danchekker weisen wesentlich mehr Fleisch auf als vorher. Auch wirkt der Stil allgemein viel flüssiger und routinierter. Der Umgang der Akteure untereinander ist auch nicht mehr ganz so gezwungen, was dem Lesegenuss sehr gut tut. Auch hier verzichtet Hogan fast völlig auf laute Action und beeindruckt durch sein analytisches Talent, eine Geschichte von der rein wissenschaftlichen Warte zu erzählen und dennoch den Leser zu fesseln.
Der Roman macht richtig Laune auf mehr.

Weitere Rezensionen von Andreas Schweitzer findet man unter http://www.acrusonline.de

 

Eine Übersicht der Serie gibt es auf der Autorenseite.
[Auf fictionfantasy.de rezensierte Bücher sind mit Link unterlegt und fett gekennzeichnet.]

 

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