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Die Rettung des Imperiums (Roboter und Foundation, Band 9)

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Serie/Zyklus: Roboter und Foundation, Band 9
Titel: Die Rettung des Imperiums
Originaltitel: Prelude to Foundation
Autor: Isaac Asimov
Übersetzung: Heinz Nagel
Verlag/Buchdaten: Wilhelm Heyne

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

Im Jahr 12 020 begibt sich Hari Sheldon nach Trantor. Sie ist die Hauptstadt des Galaktischen Imperiums unter der Führung des Kaisers. Hari Sheldon nimmt als Mathematiker an einer entsprechenden Tagung teil und legt dabei seine überaus interessante, aber unbeachtet bleibende, Arbeit über Psychohistorik vor. Diese Arbeit zeigt völlig neue Sichtweisen für eine vorausschauende Betrachtung der menschlichen Zukunft auf. Während seine wissenschaftlichen Kollegen nicht weiter für das Thema interessieren, wird der mächtige Kanzler des Kaisers, Eto Demerzel, auf den jungen Mann aufmerksam. Diese Aufmerksamkeit ist ihm äusserst unangenehm. Mit Hilfe der Historikerin Dors Venabili und dem Journalisten Chetter Hummin versucht Hari Sheldon sich dem Zugriff des Kaisers zu entziehen. Gleichzeitig will er seine Arbeit aber weiter vorantreiben und grössere Fortschritte bei seinen Forschungen erzielen.
Die Flucht durch Trantor zeigt ihm viel Neues und er lernt immer neue Freunde und Helfer kennen. Diese neuen Freunde müssen ihn bei seinen Nachforschungen immer wieder aus selbst verursachten Schwierigkeiten helfen.

Im Mai des Jahres 1942, vor etwas mehr als 60 Jahren, erschien der erste Roman des gerade 22jährigen Isaac Asimov, mit seiner bekanntesten Serie im Astounding Magazin. Seine Pseudowissenschaft "Psychohistorie" erlangte bald eine gewisse Berühmtheit. Die Mischung aus Gigantomanie mit einer in die Millionen gehenden Zahl bewohnter Planeten und die Wissenschaftsbegeisterung wurde zum Auslöser seiner Erfolgsreihe.
Die "Psychohistorie" ist wohl der Phantasie eines Jungautoren zuzuschreiben. Doch die Eigenschaft von Isaac, schwierige Dinge einfach zu erklären, liess ihn bald zu einem erfolgreichen Sachbuchautor werden. Als Leser sollte man jedoch nicht vergessen, dass Isaac einer der Autoren ist, der die Wissenschaft mit der phantastischen Erzählung anreicherte und damit dem Begriff Science Fiction mehr Leben einhauchte.

Mit der Person Hari Sheldon entwickelte er einen flüchtenden Helden. Dadurch konnte Isaac in Art der Fantasy-Geschichten, den Helden überall hinschicken und gleichzeitig, manchmal ein wenig naiv (wenn man die deutschsprachigen Erstauflagen kennt), Lebensräume und Lebensumstände vorstellen, die so nicht auf der Erde existieren.

Rettung des Imperiums - Rezension von Rupert Schwarz

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