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E. E. Smith beginnt mit dem ersten Band des Lensmen-Zyklus die Beschreibung eines Millionen, wenn nicht gar Milliarden Jahre andauernden Konfliktes zwischen den beiden uralten Zivilisationen von Arisia und Eddore. Als vor unendlich langer Zeit zwei Galaxien sich berührten, wurde in den beiden sonst sehr planetenarmen Sternensystemen eine Vielzahl von potentiell Leben tragenden Welten gebildet. Die Rasse der Arisia hatte sich zum Ziel gesetzt, die dort entstehenden Völker zu unterstützen und ihnen eine Art Vater zu sein. Die Eddorianer hingegen stammen aus einem anderen Universum. Beseelt von Machthunger und Aggressionen, suchten sie nach einem Paralleluniversum, das genügend Planeten trägt, um ihre Machtgelüste zu stillen. Während Eddore die in der Galaxis neu entstandenen Planeten mit Gewalt einnehmen möchte und mehr oder weniger offen auftritt, geht Aristia den Weg des Agierens aus dem Hintergrund und steuert insbesondere auf der Erde die entstehenden und fallenden Reiche so, dass die nächste Zivilisation stärker ist als die vorangegangene. Smith beschreibt den Werdegang der Menschheit, beginnend mit einem hochtechnisierten Atlantis, das in einem Nuklearkrieg untergeht, über das alte Rom und die Weltkriege. Hier wird vor allem die Geschichte von Mitgliedern der Familie Kinnision beschrieben, deren jeweilige Vertreter in ihrer Zeit wichtige Positionen innehaben und offenbar unter dem besonderen Schutz Arisias stehen. Auch Eddore, ohne jedoch von der Anwesenheit Arisias zu wissen, spielt mit in diesem komplizierten Machtpoker und verkörpert in Menschengestalt das Böse und die Vernichtung der ganzen menschlichen Rasse. Jedoch wird die menschliche Zivilisation, wie schon erwähnt, immer wieder neu aufgebaut und endet schlussendlich in der Gründung der "Planetenpolizei", die sich primär gegen Piraten wehren muss - hinter denen Eddore steht -, sich aber letzendlich mit dem ersten interstellaren Kontakt zu einer anderen Rasse konfrontiert sieht. Die Nevianer, ein Volk mit einer extrem eisenarmen Welt, stoßen auf der Suche nach Rohstoffen auf die Menschen. Erst kommt es zu verlustreichen Konflikten, eine Einigung scheint jedoch in greifbarer Nähe. Das Standardwerk der Science-Fiction-Literatur offenbart sich dem aufmerksamen Leser als Quelle vieler nachfolgender Romane und Filme. Die Grundstruktur - der epische Rahmen des Konfliktes zwischen Arisia und Eddore - gilt als einer der ersten Romane, die man als "Space Opera" bezeichnen kann. Der Schreibstil ist überraschend zeitlos - während man in anderen Werken dieser Zeit die üblichen Klischees hinnehmen muss, die eben en vouge waren, so liest sich "Die Planetenbasis" ohne entsprechende Herabwürdigungen von Frauen oder gesellschaftliche Seltsamkeiten. Terra - Übersicht Eine Übersicht des gesamten Zyklus gibt es auf der Autorenseite. [auf fictionfantasy.de rezensierte Bücher sind mit Link unterlegt und fett gekennzeichnet.]
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