Amazon
Diskussion
Neue Artikel
- Batman: Das Ankh, Band 1 (DC Premium, Band 21)
- The Secret World - Betatest-Review 2
- Akt der Liebe (Heyne Hardcore)
- Zeit der Krähen (Das Lied von Eis und Feuer, Band 7)
- Präludium (Sektion 3: Hanseapolis, Band 3)
- Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith
- Der letzte Schattenschnitzer
- Die Rettung des Plateosaurus / Der Raubzug des Coelophysis (Das geheime Dinoversum, Bänd 15 und 16)
- Störfall in Reaktor 1
- Die Delta-Anomalie (Star Trek: Starfleet Academy, Band 1)
Neu bearbeitet
- Abenteuer im Weltenraum
- Akt der Liebe (Heyne Hardcore)
- Uwe Voehl
- Richard Carl Laymon
- Jack Ketchum
- Das Gesicht (Dean Koontz Frankenstein, Band 1)
- Die Kreatur (Dean Koontz Frankenstein, Band 2)
- Dean R. Koontz
- Joe R. Lansdale
- Der letzte Schattenschnitzer
- The Secret World - Betatest-Review 2
- Die Rettung des Plateosaurus / Der Raubzug des Coelophysis (Das geheime Dinoversum, Bänd 15 und 16)
- Präludium (Sektion 3: Hanseapolis, Band 3)
- Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith
- Der Herr der Dunkelheit (Elegie an die Nacht, 1. Band)
- Perry Rhodan - Rendezvous mit der Ewigkeit (Band 2222)
- Die kleine Meerjungfrau (Hörbuch)
- Anno 2222 - Ein Zukunftstraum
- Erstgeboren (Star Craft - Dunkle Templer, Buch 1)
- Nova (Star Craft Ghost, Band 1)
- Elfenmagie (Band 1)
- The Secret World - Betatest-Review
- Willkommen auf fictionfantasy.de - Phantastische Welten: Das Rezensions-Netzwerk
- Zwielicht
- Der Sohn des Zauberers
- Der Sohn des Verräters (Darkover, Band 21)
- Der Sohn des Alchimisten
- Der Sohn des Himmels (Anedena, 1. Band)
- Der Sohn des Waffenmeisters
- Der Sohn des Todes (Tanatos, 1. Band)
Phantast
| Die neun Pforten - Special Edition |
| Film - Horror & Mystery (F) | |||||
Wer mit dem Teufel speisen will, heißt es, braucht einen langen Löffel. Und hier scheint ein Depp den stets zu kurzen Löffel zu benutzen, mit dem er seinem großen unbekannten Gegner immer hinterherhechelt. Die Story ist in antiquierte Hüllen gewandet. Nach "Rosemary's Baby" von 1965 thematisiert Roman Polanski ein weiteres Mal die Beschwörung des Abernatürlichen, sprich Teuflischen. Doch diesmal bleibt die Handlung nicht in den mondänen Türmen der amerikanischen Metropole, sondern gelangt auf den guten alten Kontinent, nach Europa. Also zu jenen Plätzen, die das Christentum ebenso hervorgebracht haben wie seine Inquisition und tiefdunklen Mystiken.
Der Teufel höchstpersönlich in unsichtbarer Vielgestalt wird also fokussiert, zumindest sein Beitrag zu einem Buch mit dem ominösen Titel "Die neun Pforten des Königreichs der Schatten" von einem gewissen Aristide Torchia aus dem Jahre 1666, dessen Verfasser später von der spanischen Inquisition festgesetzt und auf dem Scheiterhaufen eingeäschert wurde. Diabolus höchstpersönlich soll Zeichnungen in diesem Buch skizziert haben. Der Millionär und Büchersammler Boris Balkan (Frank Langella) besitzt eine von drei noch vorhandenen Kopien des Werkes. Er will die beiden anderen Exemplare mit seinem vergleichen lassen und beauftragt dazu den renommierten - wenn’s ums Geschäft geht, skrupellosen - Bücherdetektiv und -experten Dean Corso (Johnny Depp), der die Besitzer, Victor Fargas (Jack Taylor) in Portugal und die an den Rollstuhl gefesselte Baroness Kessler (Barbara Jefford) in Paris, aufsucht. Das hat sehr teuflische Folgen ... Alles läuft auf den Satan hinaus. Wie und was das Buch in dieser Hinsicht für eine Bedeutung hat, erzählt Polanski bewusst nicht, er verzichtet obendrein auf alle Effekte, die irgendwie nur den fauligen Geruch von üblichen Horroreffekten haben. In "The Ninth Gate" zaubert Polanski eine düstere Atmosphäre, schickt seinen 'Helden' ähnlich wie Harrison Ford in "Frantic" auf eine Reise, um eine scheinbar simple Frage zu klären. Und wie in der Hitchcock-Hommage lässt Polanski auch dieses Mal den Zuschauer im Ungewissen. Keine Frage, dieser ungewöhnliche wie umstrittene Belzebub-Thriller besticht durch episch angelegte, großformatige Kameraperspektiven und Kamerafahrten: Polanski inszeniert dies beiläufig professionell, ohne Auf-wand, anspielungsreich, blutarm mit subtilem Horror, in einem Stil, den die Thriller der 70er Jahre eben so innehatten. Das Ende des Films kommt dann auch urplötzlich und lässt viele Fragen offen, aber wie hätte es auch anders inszeniert werden können, ohne in Plattitüden abzudriften?
Als Favorit markieren
Lesezeichen setzen
Als Email versenden
Hits: 1593 Kommentare (1)
![]() Kommentar schreiben
|

Irgendwie fi...
a hatte ich natürlich nicht gesucht, sond...


