Die Macht der Steine

Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Serie/Zyklus: ~
Titel: Die Macht der Steine
Originaltitel: Strenght of Stones
Autor: Greg Bear
Übersetzung: Martin Gilbert
Titelbild: John Harris
Verlag/Buchdaten: Heyne TB 5509 317 Seiten

Eine Besprechung / Rezension von Erik Schreiber
(weitere Rezensionen von Erik Schreiber auf fictionfantasy findet man hier)

Greg Bear ist einer der interessantesten Autoren der ausgehenden 80er Jahre und heute noch einer der interessantesten Vertreter der Science Fiction Literatur.
Sein vorliegender Band entführt uns auf einen fremden Planeten, der vor Jahrtausenden von Menschen besiedelt wurde. Den Planeten nannten die ersten Siedler "Gott-der-Schlachtenlenker". Aus diesem Namen kann man ohne viel zu überlegen ableiten, daß die ersten Siedler sehr religiös waren. Sie gehörten zu den Religionen der Juden, Moslems und Christen . Sie orientierten sich nach einem Stern der als Polarstern über dem Planeten steht. Denn von dort kamen damals die Menschen. So wußten die Moslems, wo Mekka, die Juden und Christen, wo Jerusalem zu finden war. Die Erde.
Die ersten Planetensiedler bauten riesige Städte, die den Zweck hatten, die siedler zu schützen und die Gläubigen einen Platz für das Gebet und zugleich eine Zuflucht zu geben. Sie sollten aber auch gleichzeitig die Reinheit der Gläubigen erhalten. Und wer nicht rein blieb draußen. Irgendwann überlebten sich diese Vorschriften selbst und die Riesenstädte verwaisten. Aus diesem Grund zerfielen die städte langsam, bis sie selbst, einst Schutz der Bewohner, jetzt Gefahr für die Außerhalb lebenden wurden. die Riesenstädte sind eine Bedrohung.
Hier kommt nun der Protagonist Arthur auf den Plan. Einst aus Kanaan gekommen und in einen Tiefschlaf versetzt gelangt er zu den Bewohnern und hilft ihnen gegen die Städte der Ahnen.
Das Buch findet sehr viele Metaphern aus Bibel und Koran, aus dem alten und neuen Testament und einigen anderen Religionsschriften.
Die Verbindung von Science Fiction und Religion ist Greg Bear sehr gut gelungen. Das Buch selbst ist spannend und abwechslungsreich, flüssig zu lesen und sehr ideenreich. ein Buch das das Adjektiv "phantastisch" ohne Übertreibung tragen kann.

Top 1000 der SF

Über 300 Leute haben aus über 2000 Büchern die Besten SF Werke abgestimmt. Hier gibt es die Ergebnisse.

Viel Spaß beim Stöbern.

Top 1000 der SF