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SF Buch

Die Delta-Anomalie (Star Trek: Starfleet Academy, Band 1)

Reihe: Star Trek: Starfleet Academy, Band 1
Titel: Die Delta-Anomalie
Originaltitel: The Delta Anomaly
Autor: Rick Barba
Übersetzer: Stephanie Pannen
Buch/Verlagsdaten: Cross Cult, März 2012, 246 Seiten broschierte Ausgabe, ISBN-13: 978-3864250187

Eine Besprechung / Rezension von Jürgen Eglseer
(weitere Rezensionen von Jürgen Eglseer auf fictionfantasy findet man hier)

Klappentext

Nach einer harten Woche in der Sternenflottenakademie lassen James T. Kirk und seine Freunde in einem der heißesten Clubs von San Francisco Dampf ab. Doch der Spaß hat ein plötzliches Ende, als einer der Kadetten von jemanden angegriffen wird, der anscheinend aus dem Nichts auftaucht. Pille und sein medizinisches Team können dem Kadetten das Leben retten, aber sie entdecken die grauenhaften Folgen des Angriffs. Währenddessen findet die Sternenflotte heraus, dass es sich bei dem Angreifer offenbar um einen brutalen Serienmörder aus der Vergangenheit handelt - ein geheimnisvolles Wesen, das man den Doktor nennt. Wer ist dieser Doktor und warum ist er zwanzig Jahre nach seinem Verschwinden jetzt wieder aufgetaucht? Auf Drängen von Commander Spock wird Kadett Uhura dazugeholt, um dabei zu helfen, eine geheimnisvolle Botschaft des Doktors zu entschlüsseln. Doch Spock weiß nicht, dass er Uhura dadurch direkt in den Fokus des Killers bringt. Schnell befinden sich Kirk, Uhura und Pille in einem gefährlichen Wettlauf mit der Zeit, um den Killer aufzuhalten, bevor er erneut zuschlagen kann.
(Quelle: Cross Cult)

Rezension

Wer nun nach der Lektüre des Klappentextes denkt, der Roman beinhaltet eine recht banale Kriminal-Geschichte, eingerahmt von zünftigen Wirtshausbesuchen, der liegt so falsch nicht. Ausgehend vom eindrucksvollen Konsum von Alkoholika eines James T. Kirk, widmet sich Rick Barba mehr nebenher einer leider nur minder spannenden Geschichte, die sich um das Wieder-Auftauchen eines bislang verschwundenen Serienmörders dreht. Immer wieder werden Leichen gefunden, denen verschiedene Organe entnommen wurden, ohne die Körper zu öffnen. Allerdings - soviel kann man hier verraten - ohne den Einsatz von Transporter-Technologie. Das sich gerade James T. Kirk als angehender Kommandooffizier um diese Morde kümmert, begründet Barba mit dessen ausgeprägten Beschützerinstinkt. Denn Kirk hat ein Auge auf eine reizende Bardame geworden, die er den gesamten Roman entlang umgarnt. Das postpubertäre Sternenflottenkadetten hierbei mit möglichst heldenhaften Taten protzen müssen, kommt dem Flirt nur zugute.
Während einer Begegnung Kirks mit dem geheimnisvollen Täter, nimmt der Kadett einige Sprachfetzen des Unbekannten auf. Natürlich sind diese nicht übersetzbar, weswegen das eine willkommende Steilvorlage für den Auftritt einer sehr arrogant charakterisierten Uhura darstellt. Natürlich - wenn es um Organe geht, ist das kaum zu verhindern - mischt sich auch McCoy in die Aufklärung des Falles ein.
Als des Rätsels Teillösung entpuppt sich ein Sternenflottenkamerad, dessen Volk vor einigen tausend Jahren aus dem Delta-Quadranten immigrierte. Offen wird der Fall allerdings nicht gelöst - nur Fans, deren die Serie ST Voyager noch im Hinterhauptslappen bekannt ist, können sich aufgrund der genannten Hinweise einen ungefähren Reim aus dem Plot machen.

Zielgruppe (erkennbar nur durch die großzügige Wahl des Schriftgrades oder des Klappentextes) des Romanes sind eindeutig jüngere Fans des Star Trek-Universums. Während in Reihen wie "Deep Space Nine" primär älteres Publikum angesprochen wird, das sich für Charakterisierungen und spannende, komplexe Geschichten interessiert, wird in diesem Roman als Gegenpol ein kurzes und glattgeschliffenes Abenteuerchen geboten. Nicht ganz trifft Barba die vorgegebenen Personenbeschreibungen des neu interpretierten Universums von J. J. Abrams, was kaum an der früheren Zeitebene liegen mag, in der dieser Roman spielt. Angesichts des vorhersehbaren Interagierens nur von bekannten Hauptpersonen, bleibt die Spannung recht bald auf der Strecke. Prügeleien, in denen Kirk in einem Kampf allein gegen mehrere Gegener als strahlender Sieger hervorgeht, nur weil er in der Sternenflotte ist, hinterlassen einen Fremdschäm-Aspekt.

Kurz, nicht knackig, für jüngeres Publikum - durchschnittliches Schriftgut aus dem Star Trek Universum.

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Aktuelle Artikelkommentare

Gast (R. Schäfer)
Der Bearbeiter sagt vielen Dank für die Blumen . Die zahlreichen positiven Rückmeldungen der Leser h...
Hallo Maik! Den Comic gibt es nicht zu gewinnen. Wie kommst du drauf? Vielleicht verwechelst du das ...
Gast (maik hoffmann)
hallo ich würde das comic gern gewinnen wiel star trek mich meine kinder begleidet hat mfg maik