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Phantast
| Die Dämonischen (Die Invasion der Körperfresser) |
| Film - Horror & Mystery (F) | |||||
„Die Dämonischen ist so was von gut, das gibt es selten. Einer der ersten Filme, die eine Art 'Zombie-Thematik' behandeln und diese auch kongenial und straight umsetzen, ohne zu sehr auf Effekte zu setzen. Das Drama des Einzelnen steht im Vordergrund. Und dieser Eine muss sich gegen die Überzahl der Bösen zur Wehr setzen“, bejubelte Kino-Zeit.de diesen Dauerklassiker.
Interessant ist, dass Die Dämonischen neben Der Tag, an dem die Erde stillstand, Alarm im Weltall, Kampf der Welten und Metaluna IV antwortet nicht als einer der Klassiker des Science-Fiction-Films in den 1950er Jahren betrachtet wird. Das Besondere daran: immense Angsterzeugung ohne große Spezialeffekte. Gottlob überfallen auch nicht zum xtenmal Weltraum-Monster die liebe gute alte Erde. Der 'Schrecken' schleicht hier langsam, eben unsichtbar, eben unheimlich, wie außerirdische Parasiten nun mal sind. Das hehre Filmmagazin „Jump Cut“ brachte es auf den Punkt: „Aller Science-Fiction-Barock - und mit dem üblichen pseudowissenschaftlichen Erklärungsgeschwätz vertut der Film ohnehin keine Zeit - leitet sich wie kaum in einem anderen Film (mit Ausnahme vielleicht von Solaris) ab von Urängsten, denen man sich durch keinen Verweis aufs Fantastische des Ganzen entziehen kann.“
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Irgendwie fi...
a hatte ich natürlich nicht gesucht, sond...


Rezensenten neigen zu gerne zu unpräzisen Übertreibungen: Die Dämonischen, im Originaltitel „Invasion der Körperfresser“, ist eigentlich ein schwarzweißes US-Science-Fiction-Drama von Don Siegel aus dem Jahre 1956: Bedauerlicherweise wird der Film allzu gerne als Polit-Parabel interpretiert; kurioserweise sowohl auf die Gefährdung der USA durch den Kommunismus (der versprach wie die Außerirdischen einen neuen Menschen und eine perfekte Gesellschaft der Gleichheit). Zudem ebenso als Zelluloid-Gleichnis auf den paranoiden Antikommunismus der McCarthy-Ära, in dem nicht konformes Handeln und Denken misstrauisch beäugt und Abweichler gejagt wurden. Regisseur Siegel hat sich gegen diese beiden politischen Deutungen deutlich verwahrt. Auch manche 'Kritiker' meinen, man werde dem Film nicht gerecht, wenn man ihn auf eine solche Analogie mit recht plumper Botschaft reduziere. Die zugrunde liegende philosophische Frage, was den Menschen in seiner Individualität ausmacht, sei dagegen weitaus komplexer zu betrachten:
Der Arzt Miles Bennell (Kevin McCarthy) kehrt von einer Reise zurück in seine kleine Heimatstadt in Kalifornien. Mehrere Patienten behaupten, Familienmitglieder seien durch Doppelgänger ersetzt worden, die den Originalen in allem gleichen, aber merkwürdig gefühllos seien. Bennell findet keine vernünftige Erklärung für das gehäufte Vorkommen dieser Fälle; sein Freund, der Psychiater Danny Kaufmann (Larry Gates), hält die mysteriösen Ereignisse für eine exzessiv übertriebene Massenhysterie. Doch kommende Ereignisse belehren alle eines Besseren 