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Der Stern der Pandora

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Serie/Zyklus: Commonwealth
Titel: Der Stern der Pandora
Originaltitel: Pandora’s Star (2004, Teil 1)
Autor: Peter F. Hamilton
Deutsch von Axel Merz
Verlag/Buchdaten: Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2006.746 Seiten . ISBN 3-404-23290-9
Eine Besprechung / Rezension von Ulrich Blode

Pandora’s Star spielt im Commonwealth-Universum des Autoren Peter F. Hamilton. Für die deutsche Buchausgabe wurde der Roman in die zwei Bände Der Stern der Pandora (2006) und Die Boten des Unheils (2006) geteilt.

Der Stern der Pandora fängt mit einer kuriosen Passage an: Voller Stolz landet Captain Wilson Kime mit seiner Mannschaft auf dem Mars und gleich darauf muss er feststellen, dass sie nicht die Ersten sind. Jungwissenschaftler auf der Erde haben ein Wurmloch zum Mars geöffnet und begrüßen nun mit einem frechen Grinsen die Astronauten. In den folgenden Jahrhunderten ist es die Wurmlochtechnologie, die den Weg zu den Sternen bereitet.
Nigel Sheldon, Erfinder der Wurmlöcher, ist auch Held des übrigen Romans. Wer es sich leisten kann, verjüngt sich nämlich mittels der "Rejuvenation". Gentechnik, Terraformung, geklonte Körper und vieles mehr kennzeichnen die Welt fünfhundert Jahre nach Sheldons Innovation.
Zu dieser Zeit beobachtet der Astronom Dudley Bose ein Sternsystem, das von einer gigantischen Kugelschale umhüllt ist, einer sogenannten Dyson-Sphäre. 'Wer oder was ist in der Lage, ein komplettes System innerhalb von Sekunden zu umhüllen?', fragt sich Bose. Ein zweites System ist ebenfalls von einer Dyson-Sphäre umgeben. Besorgnis macht sich breit, ob eine Bedrohung aus- oder eingesperrt werden sollte und inwieweit die Menschen davon betroffen sind.
Da in der betreffenden Sternenregion keine Wurmlochrouten liegen, wird der Bau eines überlichtschnellen Raumschiffs beschlossen. Mit dabei ist Wilson Kime, der das Schiff "Second Chance" nennt.
Nachdem ein Anschlag vereitelt und die Besatzung ausgewählt wurde, bricht die "Second Chance" zum System Dyson-Alpha auf. Die Dyson-Sphäre stellt sich als eine undurchdringliche Energiebarriere heraus. Nach einiger Zeit des Erkundens erlischt plötzlich die Barriere und die Besatzung der "Second Chance" wird mit einer kriegerischen Zivilisation konfrontiert, die, ohne zu fragen, gleich ihre Waffen einsetzt. An dieser Stelle endet "Der Stern der Pandora", genau im spannendsten Moment.

Der Stern der Pandora ist ein sehr umfangreicher Roman. Wären es weniger als siebenhundert Seiten gewesen, es hätte nicht geschadet. Peter F. Hamilton führt viele Personen und Handlungsstränge ein, die sich erst zum Ende hin verknüpfen. Hier kann noch nicht gesagt werden, ob Hamiltons Konzeption gelungen ist. Klarheit wird es erst mit dem zweiten Teil Die Boten des Unheils geben. Neben den bekannten Science-Fiction-Technologien, gibt es auch Außerirdische, die sich mal mehr oder weniger rätselhaft geben. Zwar gibt es durchaus Passagen, über die hinweggeblättert werden kann, insgesamt bietet der Roman befriedigende Unterhaltung.

Der Stern der Pandora - die Rezension von Rupert Schwarz

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